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Seewis
08.12.2021

Kurt Gansner veröffentlicht Naturkalender

Kurt Gansner hat einen Kalender und ein Buch veröffentlicht.
Kurt Gansner hat einen Kalender und ein Buch veröffentlicht. Bild: N. Gansner
Vor kurzem ist der neue Natur-Kalender vom Fotografen Kurt Gansner erschienen. Wie es für ihn ist, sich auf die zwölf besten Fotografien zu beschränken, welches sein bestes Bild ist und was sonst noch neues bei ihm ansteht, könnt ihr hier nachlesen.

Wirklich zählen lassen sich die Bilder nicht, die Kurt Gansner jeweils auf seinen Touren draussen schiesst. Drum sei es auch schwierig die genaue Anzahl nachzurechnen, die er gebraucht hat für die diesjährigen 13 passenden Kalenderbilder. «Jedes Einzelbild ist eine Auswahl aus einer ganzen Fotoserie, welche durch unzählige Stunden in der Natur entstanden sind. Die Anzahl der Bilder zu beziffern ist schwierig, da nach einer Fototour wohl nur ein Viertel ausgesuchter Bilder wirklich im Archiv landen. Der grösste Teil wird gelöscht.»

Erlebnis statt Lieblingsbild

Kurt Gansner hat so seine Lieblingsspots fürs Fotografieren. Er habe nicht das Gefühl, dass er solche Orte geheim halten müsse, aber er trage diese auch nicht bewusst in die Öffentlichkeit. Dies aus gutem Grund. «Es geht vielmehr darum, übermässige Störungen zu vermeiden. Auch ein Naturfotograf kann wie jeder andere, der sich in der Natur bewegt, eine ungewollte Störung sein. Dies sollte jedem bewusst sein und sich entsprechend dazu verhalten. Aber wenn ich aktive Anfragen habe, gebe ich sicher Tipps ab oder teile meine Erfahrung.» So stehen beim Seewiser auch nicht unbedingt die Fotos, sondern immer die Faszination für die Natur im Vordergrund. «Hinter den 13 Bildern stehen persönliche und intensive Erlebnisse in der Natur, die beim Betrachten eines Bildes wieder in Erinnerung gerufen werden. Darum gibt es nicht explizit ‹das› Lieblingsbild, sondern es ist das Erlebte in und mit der Natur.»

Auch noch ein Buch

Auch, wenn Gansner schon seit Jahren mit seiner Kamera in der Natur unterwegs ist, die Liste der Tiere, die er gerne noch fotografieren möchte sei so lange, dass er diese wohl auch nie ganz «abarbeiten» könne. «Oft sind es Spontanerlebnisse, die mein Interesse gezielt auf eine Tierart hinlenken. Als Beispiel nenne ich da die springenden Seeforellen in der Landquart auf ihrem Zug zu den Laichplätzen.» Zu den Fotos gehöre auch immer viel Recherche, wie Gansner erklärt. «Ich setzte mich zwei Wochen mit dem Verhalten der Forellen, den besten Orten, Tageszeiten und Technik auseinander. Nur so gelangen dann Bilder der Seeforellen ausserhalb ihres Elementes, die sie sozusagen im Flug zeigen.» Für alle diejenigen, die von den Tierfotografien mit dem Kalender noch nicht genug haben, hat Kurt Gansner Nachschub in Form von einem Buch veröffentlicht. Das Buch «Wild Natürlich Einzigartig» wurde vom Verlag Bezirks-Amstblatt herausgegeben und zeigt auf 190 Seiten Naturfotografien von Karl-Heinz Jäger, Christoph Meier und Kurt Ganser. In diesem Bildband wird dem Leser unsere Heimat mit all ihrer Flora und Fauna mit einmaligen Bildern vor Augen geführt. Das Buch ist über die Drucki Landquart erhältlich.

cim