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07.12.2021

Positive Entwicklung auf dem Ostschweizer Arbeitsmarkt

Im Vergleich zum Vorjahr sind die Arbeitslosenquoten in allen Ostschweizer Kantonen gesunken. (Symbolbild)
Im Vergleich zum Vorjahr sind die Arbeitslosenquoten in allen Ostschweizer Kantonen gesunken. (Symbolbild) Bild: KEYSTONE/GAETAN BALLY
In den Ostschweizer Kantonen hat sich die Arbeitslosenquote im November im Vergleich zum Vorjahr überall deutlich reduziert. Die Aussichten bleiben allerdings wegen der Corona-Massnahmen ungewiss.

Im Kanton St. Gallen liegt die Arbeitslosenquote im November bei 2,0 Prozent. Im Vergleich zum Vormonat hat sie sich nicht verändert. Zum Vergleich: Für die ganze Schweiz beträgt der Wert 2,5 Prozent. Die höchsten Arbeitslosenquoten verzeichnen die Kantone Genf und Jura mit je 4,4 Prozent.

Das St. Galler Volkswirtschaftsdepartement vergleicht die Zahlen jeweils mit dem Vorjahr und stellt eine positive Entwicklung fest: Im November waren 17 Prozent weniger Personen auf einem Regionalen Arbeitsvermittlungszentrum (RAV) gemeldet, als vor einem Jahr. Auch der übliche saisonale Anstieg bei den Stellensuchenden fällt schwächer aus als in früheren Jahren.

Einen positiven Trend gibt es auch bei der Kurzarbeit: Inzwischen sind noch knapp 800 Betriebe mit etwa 10'500 Mitarbeitenden gemeldet. Im September waren es noch knapp 2000 Betriebe mit 24'500 Angestellten gewesen.

Mehr offene Stellen

Auch im Kanton Thurgau blieb die Arbeitslosenquote im Monatsvergleich unverändert. Sie liegt bei 2,1 Prozent. Die Zahl der Stellensuchenden ist leicht angestiegen. Positiv zu werten sei, dass es im November wiederum einen Zuwachs an offenen Stellen gegeben habe, teilte das Amt für Wirtschaft und Arbeit am Dienstag mit. Die Arbeitslosenzahlen lägen auch deutlich unter denjenigen vom November 2020.

Im Kanton Graubünden ist die Arbeitslosenquote von Oktober auf November um 0,2 Prozentpunkte angestiegen und liegt nun bei 1,4 Prozent. Diese Erhöhung sei unter anderem auf das Ende der Herbstsaison im Tourismus zurückzuführen, teilte das Amt für Industrie, Gewerbe und Arbeit (Kiga) mit.

Die höchsten Arbeitslosenzahlen gibt es in Graubünden im Gastgewerbe, gefolgt vom Baugewerbe, dem Detailhandel sowie dem Gesundheits- und Sozialwesen.

In den kleineren Ostschweizer Kantonen gab es ebenfalls nur geringe Veränderungen bei der Arbeitslosenquote. Am tiefsten liegt sich in Appenzell Innerrhoden mit 0,6 Prozent (+0,1 Prozent). Appenzell Ausserrhoden weist wie im Oktober 1,4 Prozent aus. Im Kanton Glarus hat sich der Wert von 1,7 auf 1,6 Prozent leicht reduziert.

vilan24/Keystone-SDA