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HCPH dreht das Spiel im Schlussdrittel

Bild: zVg
Der SC Herisau unterliegt im heimischen Sportzentrum dem HC Prättigau-Herrschaft mit 1:2. Nach 40 Minuten liegen die Appenzeller noch mit 1:0 vorne, kassieren jedoch einen Doppelschlag innerhalb von drei Minuten.

Im Heimspiel gegen den HC Prättigau-Herrschaft setzte es für den SC Herisau eine 1:2-Niederlage ab. Dabei lagen die Appenzeller nach zwei Dritteln noch im Vorsprung, doch mit zwei schnellen Toren innert weniger Minuten drehten die Bündner die Partie. Die Prättigauer präsentierten sich einmal mehr als hartnäckiger Widersacher.

Der SC Herisau ging kurz nach Wiederaufnahme des Spiels in der 21. Minute in Führung. Der junge Isaiyah Hug brachte seine Farben in Front. Im Schlussabschnitt rannten die HCPH Spieler pausenlos an, jedoch kam etwas der Eindruck auf, dass die Herisauer das Geschehen doch mehrheitlich unter Kontrolle hatten.

Bild: zVg

Nur eine 1:0-Führung über die Zeit zu retten, ist ein Spiel mit dem Feuer und an diesem kann man sich leicht die Finger verbrennen. Rund zehn Minuten vor Schluss konnte Schumacher nur noch regelwidrig gebremst werden, und der fällige Penalty wurde von Cavelti souverän verwertet.

Nun kippte die Begegnung auf die Seite des HCPH, denn nur gerade zwei Minuten später traf Casanova durch Freund und Feind hindurch zum 1:2 in die Maschen. Diesen äusserst knappen Vorsprung konnten die Spieler von Dusan Halloun mit Glück und Cleverness über die Zeit retten.

Mit diesem Sieg konnte der HCPH drei eminent wichtige Punkte einfahren, um den Anschluss ans hintere Mittelfeld weiterhin in Sichtweite zu behalten.

Aus der Nachwuchsecke

U13-Top Pikes EHC Oberthurgau–HCPH 6:12
U13-A HCPH–EHC Lenzerheide-Valbella 15:3
U17-A Dornbirner Eishockeyclub Bulldogs–HCPH 0:3
U20-A HCPH–EHC Dübendorf 4:3

 

 

Breaking News

Der Schweizerische Eishockeyverband hat entschieden, die Meisterschaften ab sofort und mindestens bis und mit 27. Januar 2022 zu unterbrechen. Dies bedeutet, es finden keine HCPH-Spiele mehr auf den Stufen 1. Liga, U20 und U17 statt.

Der HCPH bedauert diesen Entscheid und versucht jetzt, wenigstens einen Trainingsbetrieb für die betroffenen Mannschaften aufrecht zu erhalten. Wer für den Ausfall der Einnahmen aufkommen soll (Penalty Bar, Tickets usw.) steht wieder in den Sternen und wird wieder ein Loch in der Kasse hinterlassen. Kleine Unterstützungsspenden werden natürlich gerne entgegengenommen. Interessierte können sich diesbezüglich mit dem HCPH-Präsidenten Stephan Weber unter praesident@hc-praettigau.ch in Verbindung setzen.

 

pd