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Jenins
31.12.2021

Glasersatz für gutes Raumklima im Primarschulhaus

Bild: jenins.ch
An der Gemeindeversammlung von Mitte Dezember stimmten 59 anwesende Stimmbürger:innen den Budgets 2022 der Gemeinde und des Elektrizitätswerks zu. Die Verpflichtungskredite für die Sanierung Hintersässhütte, Halbuntergrundcontainer, Fenstersanierung sowie Möblierung im Primarschulhaus und Rathaussanierung wurden bewilligt. Der Kredite für die Strassensanierung Erplon-Caspärsch erfuhr eine Rückweisung und derjenige für die Leitungsverlegung eine Kürzung des Kreditbetrags. Genehmigt wurden die Budgets für die Gemeinde und das Elektrizitätswerk sowie der Nachtrag zum Konzessionsvertrag mit der Gemeinde Malans.

Die Innensanierung der Hintersässhütte umfasst den Innenbereich im Erdgeschoss, der dem Alppersonal als Unterkunft dient. Vorgesehen sind Erneuerungsarbeiten im Eingang, Küche und Naturkeller sowie Anpassungen bei den sanitären Anlagen mit Kosten von 70'000 Franken.

Der Gemeindevorstand plante, mit der Sanierung Erplon-Caspärsch einen neuen Standort für Halbunterflurcontainer zu realisieren. Im Zusammenhang mit künftigen Überbauungen werden ebenfalls neue Standorte mit den Bauherrschaften geprüft. Damit der Gemeindevorstand handlungsfähig ist, wurde der Verpflichtungskredit 70‘000 Franken beantragt und genehmigt.

Neue Stühle und Pulte

Eine Bestandesaufnahme beim Primarschulhaus zeigte, dass der Zustand grundsätzlich gut ist. Dies gilt auch für die Raumqualität. Hingegen sind die klimatischen Bedingungen schwierig. Die Nachtauskühlung reicht nach intensiven Sonnentagen nicht aus, um ein gutes Raumklima zu erhalten. Das Fachbüro empfahl einen Glasersatz als erste Massnahme. Es sind neue Fenster mit dreifach Verglasung vorgesehen, die 206‘500 Franken kosten werden. Der zweite Kredit für den Schulhausbereich betrifft die Möblierung. Ersetzt werden sollen alle Stühle und Pulte sowie die herkömmlichen Wandtafeln durch elektrische Wandtafeln. Auch diesem Kredit über 135‘000 Franken stimmten die Anwesenden zu.

Um 50‘000 Franken gekürzt

Ebenso Zustimmung fand ein Kredit über 60‘200 Franken für die Erneuerung im Rathaus. Einzelne Räume werden saniert und teilweise einer anderen Nutzung innerhalb der Verwaltung zugeführt. Ergänzt werden auch die Beleuchtung und Einrichtungen. Unbestritten war auch die Kreditvorlage von 100‘000 Franken für das Ersatz-Laufrad im KW Industrie.

Ein Antrag auf Rückweisung des Verpflichtungskredits zur Erneuerung der Werkleitungen und Strasse Erplon-Caspärsch wurde angenommen. Begründet wurde der Antrag, dass andere Strassenabschnitte beziehungsweise Werkleitungen viel älter und sanierungsbedürftiger seien als das vorgeschlagene Projekt.

Die Notwendigkeit des beantragten Verpflichtungskredits für die Leitungsverlegung Unterdorf – Fanalweg war im Grundsatz unbestritten. Diskussionen löste die Höhe des Kreditbetrags aus, der schliesslich in der Abstimmung um 50‘000 Franken gekürzt und mit 100‘000 Franken genehmigt wurde.

Gewinn erwartet

Für die Erfolgsrechnung der Gemeinde wird ein Gewinn von 108’000 Franken erwartet. Für das kommende Jahr sind Nettoinvestitionen von über einer Million Franken geplant. Mit 193’800 Franken wird beim Elektrizitätswerk ein positives Ergebnis in der Erfolgsrechnung budgetiert. Es wird zudem mit Nettoinvestitionen von rund 240'000 Franken gerechnet.

 

pd