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13.01.2022

Würth-Gruppe erzielt 2021 Rekordumsatz

Das Logo der Handelsgruppe Würth am Hauptgebäude in Chur. Die Würth-Gruppe hat nach vorläufigen Berechnungen mit 1,2 Milliarden Euro 55 Prozent mehr verdient, als im Vorjahr. (Archivbild)
Das Logo der Handelsgruppe Würth am Hauptgebäude in Chur. Die Würth-Gruppe hat nach vorläufigen Berechnungen mit 1,2 Milliarden Euro 55 Prozent mehr verdient, als im Vorjahr. (Archivbild) Bild: KEYSTONE/ARNO BALZARINI
Industrie – Der Werkzeug-Handelskonzern Würth hat im vergangenen Jahr sowohl beim Umsatz als auch beim Betriebsergebnis Rekordmarken geknackt. Das Unternehmen erholte sich von seiner "Corona-Delle" im Jahr 2020.

Konkret steigerte die Gruppe 2021 den Umsatz um satte 18,5 Prozent auf 17,1 Milliarden Euro, wie es in einer Mitteilung vom Donnerstag heisst. Währungsbereinigt betrug der Anstieg gar 19 Prozent.

Die Schweizer Gesellschaften legten dabei um 16 Prozent auf 1,1 Milliarden Euro zu. Das Betriebsergebnis des Konzerns stieg nach vorläufigen Berechnungen nach 775 Millionen Euro im Vorjahr auf 1,2 Milliarden Euro.

Das starke Umsatzwachstum und die Steigerung der Produktivität hätten massgeblich zum positiven Ergebnis beigetragen, schrieb Würth im Communiqué. Ausserdem sanken die Kosten. So seien 2021 coronabedingt Reisen, Messen und Konferenzen ins Wasser gefallen.

Zahl der Mitarbeitenden auf neuem Höchststand

Gestiegen sind dafür die Personalkosten. Die Zahl der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Würth-Gruppe erhöhte sich letztes Jahr um 4044 auf 83'183. In der Schweiz waren 1465 Mitarbeitende für die Würth-Gruppe tätig, 23 mehr als im Vorjahr. Im Aussendienst schliesslich arbeiteten weltweit rund 33'000 Angestellte.

Für die Zukunft ist das Management grundsätzlich optimistisch. Die konzerneigenen Produktionsbetriebe in Deutschland und Europa gewährleisteten eine gewisse Unabhängigkeit von den globalen Lieferketten, hiess es. Allerdings werde sich die Situation auf dem Beschaffungsmarkt auch 2022 wohl nicht von ihrer besten Seite her zeigen.

In Deutschland werde der Entscheid der Bundesregierung hinsichtlich einer allgemeinen Impfpflicht die Entwicklung der Pandemie und damit das Wirtschaftsgeschehen massgeblich beeinflussen. Trotz dieser Unwägbarkeiten geht Würth davon aus, im laufenden Geschäftsjahr einen weiteren Rekordumsatz zu erreichen sowie ein "angemessenes" Ergebniswachstum.

Keystone-SDA