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Grüsch - Fanas - Valzeina
20.04.2022
20.04.2022 09:38 Uhr

Hans Vetsch: «Ich muss nicht repräsentieren»

Bild: Christian Imhof
Relativ spontan hat sich der Grüscher Architekt Hans Vetsch vor wenigen Wochen als Regierungsratskandidat aufstellen lassen. Dies vor allem um der Gesellschaft etwas zurückgeben zu können. Vetsch könnte sich bei einer Wahl die Arbeit in jeglichen Departementen sehr gut vorstellen. «Im Prinzip würde ich mich in jedem Departement wohlfühlen. Als Architekt ist man relativ multifunktional. Das muss man auch, denn da geht es um Kosten, Gestaltung und Recht. Eigentlich geht es in dieser Branche um das ganze Spektrum.»

Es motiviere ihn, dass es in Graubünden noch nie ein freier Kandidat in die Regierung geschafft habe. «Linard Bardill war zum Beispiel gar nicht so weit weg davon. Irgendwann ist es einfach mal Zeit, dass jemand ohne Einbindung in eine Partei und ohne sehr viel Geld, mit einem minimalen Aufwand, einfach über die öffentlichen Medien, die Chance erhält, so etwas zu machen.» Hans Vetsch setzt in seinem Wahlkampf auf soziale Medien anstatt auf Plakataktionen und das Besuchen von jeglichen ‘Hundsverlocheten’ im Kanton. «Ich werde Veranstaltungen besuchen, die mich interessieren. Aber ich bin nicht da um zu repräsentieren, sondern um eine Arbeit zu erledigen.» Was er von der Nomination von Martin Bühler hält, wie er sich für die Schwächsten einsetzen will, was er von der Partei-Abhängigkeit von Politikern hält und vieles mehr, gibt’s im ganzen Gespräch. 

Christian Imhof