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Fideris
26.04.2022

Martin Bühler: «Beim Umgang darf keine Distanz herrschen»

Bild: Christian Imhof
Der Fideriser Martin Bühler tritt für die FDP bei den Regierungsratswahlen an. Sein Antreten für das Prättigau stosse bei der Wählerschaft auf viele «hübsche» Reaktionen. Er nehme gerne an offenen Podiumsdiskussionen teil oder komme auch direkt auf der Strasse mit der Wählerschaft ins Gespräch.

Durch die Arbeit als Krisenstabschef habe er viel mit den Menschen in ganz Graubünden zu tun gehabt und habe den Kanton kennengerlernt. «Ich habe gesehen, wie wertvoll es ist, wenn man gut und auf die Anliegen der Bevölkerung ausgerichtet arbeitet.» Doch für die politischen Ambitionen spiele durchaus auch sein Einsatz bei der PH Graubünden, in der Geschäftsprüfungskomission der Gemeinde Fideris sowie die Arbeit für die UNO eine bestimmende Rolle. Diese Tätigkeiten nehmen auch Einfluss auf seine Agenda. «Ich möchte weiterhin den Kontakt mit der Bevölkerung pflegen, ihr zuhören und auf die Anliegen von ihr eingehen.» Die Anliegen sind häufig ähnlich. «Den Mangel an Fachkräften spürt man beispielsweise im ganzen Kanton in der Wirtschaft. Auch wichtig ist für mich, dass beim Umgang zwischen Behörden und den Leuten keine Distanz herrscht.» Auch wenn ihm der Begriff Machertyp zu wenig tief gehe, sei er bereit, mächtig anzupacken. «Es ist wichtig, sich immer wieder neu mit der Thematik zu befassen. Wenn man immer den sicheren Kurs wählt, verpasst man Chancen weiterzukommen.» Wie sein jetziger Chef Peter Peyer auf seine Kandidatur reagiert hat, wie gewöhnungsbedürftig die grossen Plakate mit seinem Gesicht drauf für ihn sind und vieles mehr gibt’s hier im ganzen Interview mit Martin Bühler.

Christian Imhof