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Kanton
27.04.2022

Peter Peyer: «Im Gesundheitswesen gibt’s noch einiges zu tun»

Bild: Christian Imhof
Für die Gesundheit, Justiz und Sicherheit ist Peter Peyer von der SP aktuell zuständig beim Kanton Graubünden. Wegen Corona und auch dem Krieg in der Ukraine, nicht gerade das angenehmste Departement, dass der Mann aus Trin innehat. «Ruhige Minuten habe ich nicht wirklich viele im Moment. Es ist so, die letzten knapp drei Jahre waren auf der einen Seite relativ anstrengend, auf der anderen Seite waren sie aber auch extrem spannend und herausfordernd.»

Trotz der aufreibenden Zeit in seinem Departement, bei einer Wiederwahl möchte Peter Peyer kein anderes Ämtli übernehmen beim Kanton, denn vieles habe sehr gut funktioniert. «Trotz der Pandemie und dem Krieg sind uns einige Projekte gelungen. Beispielsweise haben wir die Gesundheitsversorgungsregion neu geschaffen, die KESB neu organisiert und eine der modernsten Justizvollzugsanstalten in der ganzen Schweiz in Betrieb nehmen.» Eine gewisse Normalität wäre in seinem Departement aber durchaus wünschenswert. «Es wäre schon schön anders, weil wir dann auch mal Zeit für die angedachten Projekte hätten.» Von denen gebe es noch einige, die liegengeblieben seien. «Im Gesundheitsbereich haben wir Projekte angedacht, die zur Entlastung und Unterstützung von pflegenden Angehörigen führen. Die Spitalplanung und auch der Fachkräftemangel im Gesundheitswesen sind weiterhin grosse Baustellen, die uns noch beschäftigen werden.» Es gibt noch einiges zu tun bei Peter Peyer. Was es mit dem Flüchtlingsstatus «S» auf sich hat, wie er als Regierungsrat jeweils zur Ruhe kommt und vieles mehr sehen Sie hier im ganzen Interview.

Christian Imhof