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13.05.2022

Energie-Genossenschaft PizSol gegründet

Der Vorstand der Energie-Genossenschaft PizSol: Ueli Gnos, Anna Röllich, Thomas Keel, Thomas Bucher
Der Vorstand der Energie-Genossenschaft PizSol: Ueli Gnos, Anna Röllich, Thomas Keel, Thomas Bucher Bild: Markus Roth
Die Energiewende in der Region soll vorangebracht werden. Dies die Absicht der Initianten der Energie-Genossenschaft PizSol, welche in Sargans gegründet wurde.

Die Idee war schon einige Zeit vorhanden, mit dem Gründungsakt im Hotel Post, Sargans, wurde sie nun in die Tat gesetzt. Die neue Genossenschaft will Energieerzeugungs-Anlagen finanzieren, bauen und betreiben. Photovoltaik-Anlagen werden den grössten Teil ausmachen. Daneben wollen die Initianten Informationen und Wissen im Bereich Energie vermitteln. Tätig sein will die Genossenschaft im Raum Buchs-Sargans-Walenstadt-Chur.

Thomas Keel (Bad Ragaz), der die Gründungsversammlung leitete, wurde zum ersten Präsidenten gewählt. Die Gründer wählten weiter Thoms Bucher (Sargans), Anna Röllich (Sargans) und Ueli Gnos (Wangs) in den Vorstand. Die Statuten wurden genehmigt, die nötigen Dokumente erstellt und unterschrieben. Mit Pius Guntli (Vilters) und Raphael Pfiffner (Flums) wurden die Mitglieder der internen Kontrollstelle gewählt.

Anteilscheine zu 1000 Franken

Finanziert wird die Genossenschaft mit der Ausgabe von Anteilscheinen von nominal je 1‘000 Franken. Klar ist, dass die Anlagen der Genossenschaft wirtschaftlich erfolgreich betreiben werden sollen. Die Genossenschaft verkauft den direkt verbrauchten Strom als Eigenverbrauch an den Kunden. Dieser Strom ist günstiger wie der Bezug vom Netz. Der überschussige Strom wird an den Netzbetreiber verkauft. Die Finanzierung erfolgt durch Genossenschaftskapital (verzinst).

Für Thomas Keel ist ein Aspekt wichtig: „Gebaut werden sollen Anlagen, welche nicht entstehen würden, gäbe es die EG PizSol nicht.“ Gebaut werden sollen Photovoltaik-Anlagen auf Gewerbe- und Industriegebäuden, auf kommunalen Bauten oder Mehrfamilienhäusern. Angedacht für die Zukunft sind weiter Projekte bei Wasserkraftwerken, Windkraftwerken, Biomassenkraftwerken oder Speichern. Stand heute können Strom der eigenen Anlagen nicht an die Genossenschafter verkauft werden, erklärte Thomas Keel. Weiter wird die Genossenschaft keine Anlagen subventionieren oder Energie- und Solarberatungen anbieten.

Austausch von Wissen

Angedacht ist es von den Initianten, dass die neue Institution den Informationsaustausch unter den Genossenschafterinnen und Genossenschaftern fördert. Weiter soll mit verschiedenen Aktivitäten die Bevölkerung für die Energiethematik sensibilisiert werden.

Nach der erfolgreichen Gründung können nun Projekte gesucht und vorangetrieben werden. Eine entsprechende Liste besteht bereits. Gerne treten die Vorstandsmitglieder der EG PizSol mit Interessenten in Kontakt. www.eg-pizsol.ch

Pressedienst