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14.05.2022

Waffen für die Ukraine - Notfalls jahrelang

Das G7-Treffen unter deutschem Vorsitz wurde von Außenministerin Annalena Baerbock geleitet. Foto: Marcus Brandt/dpa
Das G7-Treffen unter deutschem Vorsitz wurde von Außenministerin Annalena Baerbock geleitet. Foto: Marcus Brandt/dpa Bild: Keystone/dpa POOL/Marcus Brandt
Deutschland – Deutschland und die anderen G7-Staaten wollen den ukrainischen Streitkräften notfalls noch jahrelang Waffen und andere militärische Ausrüstung liefern. "Wir werden unsere laufende Militär- und Verteidigungshilfe für die Ukraine so lange wie nötig fortsetzen", heisst es in einer am Samstag von den Aussenministern der Gruppe der führenden demokratischen Industrienationen (G7) verabschiedeten Erklärung. Der Krieg Russlands gegen die Ukraine sei unprovoziert, durch nichts zu rechtfertigen und rechtswidrig. Die Ukraine habe das Recht zu Selbstverteidigung.

Die Erklärung wurde am Samstag zum Abschluss eines Treffens der G7-Aussenminister in einem Luxushotel nahe dem Weissenhäuser Strand an der Ostsee verabschiedet. An ihm nahm zeitweise als Gast auch der ukrainische Aussenminister Dmytro Kuleba teil.

Deutschland hat derzeit den Vorsitz der G7-Gruppe inne. Der Höhepunkt wird ein Gipfeltreffen unter Leitung von Bundeskanzler Olaf Scholz (SPD) vom 26. bis 28. Juni auf Schloss Elmau in Bayern sein. Der Runde gehören neben der Bundesrepublik die Nato-Staaten USA, Kanada, Frankreich, Grossbritannien und Italien sowie Japan an.

Keystone-SDA