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Bündner Kartoffeln für die weltgrösste Rösti gesetzt

Der Vorstand des Bündner Bauernverbandes in offizieller Mission  zum Beitrag der weltgrössten Rösti.
Der Vorstand des Bündner Bauernverbandes in offizieller Mission zum Beitrag der weltgrössten Rösti. Bild: zVg
Der Schweizer Bauernverband feiert sein 125-Jahrjubiläum mit verschiedenen Aktivitäten – unter anderem mit einer Weltrekord-Rösti im Herbst auf dem Bundesplatz. Die Kartoffeln dafür wachsen im Verlauf des Sommers in allen Kantonen in mobilen Installationen. Der Bündner Bauernverband hat heute die Kartoffeln für dieses grosse Fest offiziell im «Plankis» am Stadtrand von Chur gesetzt.

Bereits vor einigen Tagen wurden im «Plankis» in Zusammenarbeit mit Hanueli Salis, Gutsbetriebsleiter und den Einwohnerinnen und Einwohnern die rund fünfzig Kilogramm Kartoffeln sogfältig in die Erde gesetzt. Am vergangenen Freitag eröffnete dann der Vorstand des Bündner Bauernverbandes im Beisein des Regierungspräsidenten Marcus Caduff offiziell den wachsenden «Weltrekord». Der bisherige und neu gewählte Regierungsrat und Regierungspräsident Marcus Caduff lobte diese schöne Aktion als gelungene Idee, der vor allem städtischen Bevölkerung die produzierende Landwirtschaft auf sympathische Art und Weise näher zu bringen. Es sei wichtig, dass die Landschaft als Produktionsraum der regionalen Ernährung verstanden und geschätzt werde. Gerade auch für den Kanton Graubünden sei die hohe Qualität und regionale Produktion der Produkte eine wichtige Wertschöpfung. Mit der Arbeit auf dem Feld, dem Wachstum und der Ernte sei das Wirken der Bäuerinnen und Bauern sichtbar, das sei sehr positiv. Hanueli Salis, der Gutsbetriebsleiter im Plankis, freut sich, dass diese Aktion an einem gut frequentierten Ort am Stadtrand von Chur gezeigt würde. Es gebe so eine direkte Verbindung zur Bevölkerung, das würden die ersten Tage der Aktion schon zeigen. Thomas Roffler der Präsident des Bündner Bauernverbandes und Vorstandsmitglied des Schweizer Bauernverbandes würdigte die Idee und freut sich insbesondere auch auf die «Sichlete» am 19. September 2022 auf dem Bundeshausplatz in Bern. Es sei ein grosses Anliegen, die städtische Bevölkerung für die einheimische Lebensmittelproduktion zu sensibilisieren. Gerade in diesen Zeiten sei auch wichtig, die Versorgungssicherheit wieder ins Gedächtnis zu rufen. Mit bester Unterstützung der Landi Graubünden, welche die gesamten Paloxen für die Hochbeete zur Verfügung stellten, können nun die Kartoffeln wachsen und wenn die Ernte gut verläuft, rund 200 kg Ernte aus Graubünden nach Bern geliefert werden. In einer Riesenpfanne wird dann die Rösti, das typische Schweizer Nationalgericht der Bevölkerung in einem würdigen Fest verteilt.

Martin Renner, Bündner Bauernverband