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Grüsch - Fanas - Valzeina
29.06.2022
28.06.2022 10:01 Uhr

Gymkhana war phantasiereich und knifflig zugleich

Keiner zu klein ein Meister zu sein: Nico Bläsi (Brienz) auf dem Pony Carina schafft das Kunststück.
Keiner zu klein ein Meister zu sein: Nico Bläsi (Brienz) auf dem Pony Carina schafft das Kunststück. Bild: Marlis Jordi-Gasser
Das Gymkhana 2022 war eine grosse Herausforderung für Pferde und Reitende und Plausch zugleich. Trotz grosser Konzentration gelang es keiner Reiterin den Parcours fehlerfrei zu durchlaufen. Das lag nicht nur an den anspruchsvollen Hindernissen, sondern auch an den Übungsmöglichkeiten.

Von der dreijährigen Reiterin bis zum über 50-jährigen Reiter wagten sich am Samstag, 18. Juni 2022, mit ihren Pferden den Parcours zu durchlaufen. Angemeldet und gestartet waren sechs Reiter und 48 Reiterinnen. Die Kleinen starteten in der Kategorie 0, die Jugendlichen in der ersten und die Erwachsenen in der zweiten Kategorie. In der Kategorie 0 gewann Nico Bläsi aus Brienz auf Carina. Luana Hartmann aus Jenaz auf Välly wurde Zweite und Laura Brüesch aus Zizers auf Miro wurde Dritte von 18 Teilnehmenden. In der Kategorie 1 gewann Nea Hartmann aus Zizers auf Shakira, gefolgt von Angelina Hartmann aus Flims auf Timo und Merina Dosch aus Igis auf Enigma von sieben Teilnehmenden. In der Kategorie 2 erreichte die höchste Punktzahl Jasmin Meier aus Nendeln auf Enrico, gefolgt von Nora Arpagaus aus Chur auf Sjosur und Ramona Bläsi aus Brienz/Brinzauls auf Holly Doc Peppys von 29 Teilnehmenden. Bei gleicher Punktzahl entschied die Laufzeit. Die Rangliste ist auf www.graubuenden-pferde.ch einsehbar.

Zum Abschluss hüpft die Reiterin: Elisabeth Schneider (Wattwil) zwängt sich in den engen Sack. Chameur, ihr Pferd traut der Sache nicht so recht. Bild: Marlis Jordi-Gasser

Pferd verzögert Wettkampf

Die Familie Ritzmann aus Thalheim an der Thur stellte für dieses Jahr einen phantasiereichen Parcours mit kniffligen Hindernissen zusammen. Es begann mit einem Stangenfächer, ein Gummiboot über den Platz ziehen, Pingpongbälle oder Entchen aus einem Becken fischen, einen Bären von einem Stuhl auf dem Platz zu einem anderen transportieren, einen Ring entlang einer Latte ziehen, die unten und oben mit Äpfeln besetzt war. Mitten im Wettbewerbsgeschehen mussten die Organisatoren im Volg Grüsch neue Äpfel beschaffen, weil ein Pferd fasst alle Äpfel frass. Im zweiten Teil der Prüfung sollte das Pferd rückwärts zwischen zwei Stangen schreiten, dann einen grossen Ball in das Goal «tschutten». Darauf folgte die Zielgerade. Die Reiterin musste einen Schirm öffnen und bis zum letzten Posten reiten, wo sie absteigen und sackhüpfend das Ziel erreichte.

Fussball ist auch eine Disziplin. Die Ballscheu vieler Pferde ist gross. Stefani Belleri (Fideris) auf Cayenne versucht das Kunststück, den Ball ins Goal zu kicken. Bild: Marlis Jordi-Gasser

Von Klein bis Gross freuten sich bei der Rangverkündigung. Sie durften nützliche Sachen, wie diverse Gutscheine, Futterwürfel, einen Akku-Bohrschrauber, eine Bürste und noch viele Sachen mehr als Belohnung mit nachhause nehmen. Den Sponsoren gilt ein besonderer Dank. Allen Teilnehmenden und Freiwilligen aus der Genossenschaft, die sich unentgeltlich für den Anlass einsetzten, gebührt ein herzliches Dankeschön.

Der Bär muss von einem Stuhl auf dem Platz auf einen anderen transportiert werden. Larissa Bur (Jenins) auf Harry platziert den Bären zielsicher. Bild: Marlis Jordi-Gasser
Pferdezuchtgenossenschaft Graubünden