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Klosters - Saas i.P. - Serneus
19.07.2022
20.07.2022 09:06 Uhr

Mit dem Ferienpass ins Madrisaland

Natalie Weber, Lea Landolt, Alessya Blumenthal und Chiara Bärtsch haben für uns das Madrisaland  unter die Luppe genommen.
Natalie Weber, Lea Landolt, Alessya Blumenthal und Chiara Bärtsch haben für uns das Madrisaland unter die Luppe genommen. Bild: C. Imhof
Am vergangenen Mittwoch hatten wir vom Prättigauer & Herrschäftler wieder mal Unterstützung von Jungjournalisten. Ladina Steinmann und mir unter die Arme gegriffen haben die Kinder Alessya Blumenthal, Chiara Bärtsch, Lea Landolt und Natalie Weber. Bei den sommerlichen Temperaturen den Kids aber nur die Redaktion zu zeigen, empfanden wir als fast ein wenig zu langweilig, weshalb wir sie zum grossen Abenteuer auf dem Berg Madrisa eingeladen haben.

Um Viertel vor 10 am Mittwochmorgen haben wir uns mit drei unserer vier Nachwuchsjournalisten am Bahnhof in Schiers getroffen. Da Natalie in Saas zuhause ist, stiess sie erst bei der Talstation von Madrisa zum Team. Nach der kurzen Kennenlernphase stiegen die vier Mädchen in eine der neuen Gondeln, die im Design der Madrisabande daher kam. Im Innern lief laut ihnen ausserdem sogar noch eine Geschichte zu der Maskottchen-Truppe.

Spiel und Spass für alle

Auf der Madrisa oben setzten wir uns das Ziel, möglichst alle Attraktionen mindestens ein Mal zu absolvieren. Zuerst ging es an die Kletterwand, dann auf die Rutschbahn, anschliessend zur Seilrutsche und nachher für eine kurze Auszeit in den Schatten. Dort erhielten Chiara, Lea, Natalie und Alessya je einen Block, auf dem sie ihre Erlebnisse vom Madrisaland festhalten konnten. Fasziniert davon, dass ihre Eindrücke und Gedanken, so in die Zeitung gelangen könnten, begannen die Vier wie wild drauf los zu schreiben. Schon die erste Etappe hatte sie beeindruckt. So schrieb Nathalie «Wir hatten das Glück und durften mit der Madrisa-Bande-Gondel fahren. Die ist sehr kinderfreundlich.» Auch Alessya fand schnell viele positive Worte für den Start in den Abenteuer-Tag anlässlich des Ferienpasses. «Wir sind ein paar Mal gerutscht und geklettert. Das hat Spass gemacht.» Eines der ganz grossen Highlights für die Kids, aber auch für uns zwei Erwachsenen, war die Schleuder, bei der man mit Tennisbällen auf Blechschilder schiessen konnte. An diesem Ort blieben wir fast am längsten, da es ein riesiges Gaudi war. Auch Chiara hat diesem Posten einen ganzen Absatz ihres Reports gewidmet. «Wir haben fünf Franken gewettet, aber trotzdem hat es niemand geschafft die Tiere abzuschiessen.» In der Retrospektive muss ich gestehen, dass die Kids sich dabei einiges treffsicherer als wir zwei Erwachsenen angestellt haben und ich schon ein bisschen Bammel hatte, nachher eine ganze Rolle Fünfliber verteilen zu müssen.

Keine rosarote Brille

Nach einem kurzen Besuch innerhalb des Berges ging es dann endlich in die wohlverdiente Mittagspause. Der Besuch im Restaurant ist vor allem Lea positiv in Erinnerung geblieben. Sie schrieb in ihrem Bericht folgende Zeilen. «Die Pommes und Wienerli waren sehr gut und die Familienpor­tion war gross, aber lecker. Im Restaurant gab es eine angenehme Lautstärke, ausser dass ein Baby geschrien hat. Aber das ist verständlich.» Nach dem Mittagessen suchten wir ein wenig Abkühlung im Wasserpark. Doch zuvor powerten sich die Nachwuchsjournalistinnen noch einmal richtig auf dem Gumpischloss aus. Bevor es wieder ins Tal ging, machte die Rasselbande noch kurz Halt im Streichelzoo, den wir bei unse­rer Ankunft fast ein wenig übersehen hatten. Auch wenn viele der Erlebnisse noch lange bei den Mädchen in Erinnerung bleiben werden, haben alle eine ausgewogene und kritische Bewertung zum Madrisaland geschrieben. Es war für mich schön zu sehen, dass die Kinder ihren Job ernst nahmen und nicht alles durch die rosarote Brille betrachtet haben. Dass man für die Rutsche einen Teppich braucht, haben wir alle beispielsweise übersehen und erst ganz oben bemerkt, weshalb wir nochmals die Treppen runter und rauf gelatscht sind. Chiara schrieb anschliessend in ihrem Bericht, dass dies vielleicht nochmals ein wenig besser angeschrieben werden könnte. Da das Madrisaland möglichst viele Kinder begeistern will, war die Märchengondel und die Hüpfburg für Alessya und Lea fast ein wenig zu kindlich, wie sie in ihren Bericht schrieben.

Kuriose Reisebegleiter

Als wir an dem unvergesslichen Nachmittag wieder im Tal waren, wollten Ladina und ich für die ganze Gruppe im Beck Hitz Glacés kaufen. Doch dieser hatte am Nachmittag leider geschlossen. Aus diesem Grund gesellten wir uns kurzerhand auf die andere Strassenseite, um mit dem Bus nach Klosters Platz zu fahren. Dabei begegneten wir einer Gruppe Jugendlicher, die im Prättigau im Lager waren. Kurios war an den Gästen von der Jungwacht Blauring, dass sie alle eine Unterhose auf dem Kopf getragen haben, was für allgemeine Erheiterung gesorgt hat. Es scheint fast ein wenig so, dass die Hitze nicht allen gut bekommt… Wir hatten aber auf jeden Fall einen wunderbaren Tag in der Höhe und haben die Zeit im Madrisaland sehr genossen. Danke dem Team von den Bergbahnen für die Möglichkeit! 

Christian Imhof