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Grüsch - Fanas - Valzeina
03.09.2022
04.09.2022 08:51 Uhr

Ein Baggerfest für Gross und Klein

Bild: C. Imhof
Am Samstag vor einer Woche lud die Kübliser Baufirma vetsch-bau.ch AG zum Erlebnistag auf der Kiesdeponie in Grüsch ein. Dies stiess vor allem bei Familien auf grosses Interesse.

Es wurde mit der grossen Kelle angerührt am vergangenen Samstag in Grüsch. Auch wenn sicher ein paar Autos bei der Eishalle wegen des Spiels vom HC Prättigau-Herrschaft da waren, zeigte sich an den völlig überfüllten Parkplätzen rundherum, dass hier noch etwas anderes im Gange sein musste.

Baggern, mauern und messen

Beim Eingang auf der Kiesdeponie wurden die Interessierten nicht nur freundlich begrüsst, obendrauf überreichten die freundlichen Damen allen einen kleinen Zettel. Mit diesem gab es im Zelt eine Wurst und ein Getränk, welche von der Baufirma spendiert wurden. Neben den Baggern, auf denen die Mädchen und Jungs mit Begleitung der Fachkräfte ihre Geschicklichkeit unter Beweis stellen durften, gab es zudem noch die Möglichkeit, eine Mauer zu bauen, das ganze Gelände auszumessen oder einfach auf den immensen Baugeräten Platz zu nehmen und ein Foto zu schiessen. Zudem konnten die Kids auch noch in Lastwagen sitzen und eine Runde drehen auf dem grossen Areal vor der Deponie. 

So geht Nachwuchsförderung

Neben der grossen Infowand, wo Rico Züst von der vetsch-bau.ch AG das von seinem Team und ihm erarbeitete Ausbildungskonzept aufzeigte, lud das Festzelt mit Bänken zum «Hengera» ein. Der Prättigauer Skitouren-Rennfahrer und Weltcupsieger im Sprint Arno Lietha unterschrieb Autogramme, und auch das Wetter machte mit einer kurzen Ausnahme den ganzen Tag mit und sorgte dafür, dass Gross und Klein noch lange von dem Erlebnistag sprechen werden. Für meinen Sohn war es vielleicht nur der grösste Sandkasten der Welt, in dem er sich austoben durfte bisher, doch bei vielen der Kinder wurde eine Begeisterung für die Baubranche spielerisch geweckt, von der neben dem Baugeschäft in Küblis viele andere auch profitieren werden. Dass es den Verantwortlichen beim Erlebnistag wirklich um die Sache und nicht ums Geldverdienen ging, zeigte sich auch bei den sehr humanen Getränkepreisen. Ich glaube, es gibt nämlich nicht mehr viele Feste, an denen ein fünf-dl-Getränk für schlappe zwei Franken über die Theke wandert.

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Christian Imhof