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Seewis
24.12.2020

Legofiguren erzählen Weihnachtsgeschichte in Seewis-Pardisla

Bild: zVg
Schulweihnachtsfeiern, Krippenspiele und sonstige liebgewonnene Traditionen finden dieses Jahr nicht statt. Die Verantwortlichen der kath. Pfarrei Vorder- und Mittelprättigau wollten den Familien trotz Corona die Weihnachtsgeschichte näherbringen. Entstanden sind acht Szenen der Weihnachtsgeschichte aus Lego-Bausteinen, die noch bis zum 10. Januar bestaunt werden können.

Mit viel Kreativität und auch Fantasie haben Familien aus dem Vorder- und Mittelprättigau biblische Szenen aus der Weihnachtsgeschichte sorgsam nachgebaut. Entstanden sind einzigartige Lego-Szenen, die teilweise bei näherer Betrachtung auch zum Schmunzeln anregen. Die Geschichte beginnt bei der Erscheinung des Engels Gabriel bei Maria, geht weiter zu der Begegnung mit der schwangeren Elisabeth. Natürlich dürfen auch die Szenen der drei Sterndeuter und der Hirten nicht fehlen. Oder wie die schwangere Maria mit Josef dringend einen Schlafplatz in der Stadt Bethlehem suchen. Einmalig und modern wurde auch die Szene der Geburt umgesetzt. Die letzte Episode erzählt von der Flucht nach Ägypten.

«Es hat mich sehr gefreut zu sehen, wie sich die Familien intensiv und über mehrere Wochen mit der Weihnachtgeschichte auseinandergesetzt haben» erzählt Daniela Gschwend, Religionspädagogin der kath. Pfarrei Vorder- und Mittelprättigau. Dies war und ist auch das Ziel des Projektes. Die Pfarrei möchte den Familien die Weihnachtsgeschichte näherbringen, da diese in diesem Jahr wegen der Corona-Einschränkungen nicht bei Schulweihnachtsfeiern oder Krippenspielen zu erleben war.

Grosses Interesse bereits in den ersten Wochen

Die Ausstellung ist seit dem 14. Dezember aufgebaut und kann noch bis zum 10. Januar besucht werden. Die acht Exponate sind in der kath. Kirche Seewis-Pardisla in Vitrinen aufgebaut. In den Szenen gibt es viel zu entdecken. Die mitbauenden Kinder haben teilweise auch eigene Phantasien ergänzt. Der Eintritt ist kostenlos und jederzeit (ausgenommen während den Gottesdiensten) zugänglich.

pd