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17.01.2021
17.01.2021 15:15 Uhr

Meillard verpasst Slalom-Podest knapp

Loïc Meillard verpasste das Podium um 19 Hundertstel Bild: KEYSTONE/AP/Gabriele Facciotti
Ski alpin – Loïc Meillard verpasst seinen zweiten Podestplatz in einem Weltcup-Slalom knapp. Der Romand wird im zweiten Rennen in Flachau als Bester eines erneut guten Schweizer Teams Vierter.

Der schon nach dem ersten Lauf führende Norweger Sebastian Foss-Solevaag feierte seinen ersten Weltcup-Sieg vor dem Österreicher Marco Schwarz und dem Franzosen Alexis Pinturault.

Foss-Solevaag, der zu den konstantesten Slalom-Fahrern gehört, war zuvor dreimal in dieser Disziplin unter die ersten drei gefahren, zuletzt vor einem knappen Monat als Zweiter in Madonna di Campiglio, wo er im ersten Durchgang ebenfalls der Schnellste gewesen war. An seiner Premiere gab es nichts zu deuteln. Dank zweimal Laufbestzeit distanzierte er Schwarz um 76 Hundertstel, Pinturault um eine knappe Sekunde.

Meillard, der 19 Hundertstel langsamer war als Pinturault, war in einem Slalom so gut klassiert wie seit seinem bisher einzigen Podestplatz in dieser Sparte nicht mehr, dem 2. Rang vor gut zwei Jahren in Saalbach. Ganz stark fuhr erneut auch Luca Aerni. Der Berner verbesserte sich im Vergleich zum Samstag nochmals um zwei Ränge und erfüllte dank Platz 6 als fünfter Schweizer Slalom-Fahrer nach Ramon Zenhäusern, Daniel Yule, Meillard und Tanguy Nef die Selektionskriterien für die WM vom nächsten Monat in Cortina d'Ampezzo.

Zenhäusern schaffte es in Flachau als Neunter als dritter Schweizer in die ersten zehn. Yule dagegen vermochte seine Verunsicherung noch nicht wie erhofft abzulegen. Er musste sich mit Platz 22 bescheiden, zwei Ränge hinter Teamkollege Marc Rochat. Nef schied im zweiten Lauf nach einem Einfädler aus.

  • Luca Aerni zeigt erneut eine ganz starke Leistung Bild: KEYSTONE/EPA/CHRISTIAN BRUNA
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  • Ramon Zenhäusern wurde als drittbester Schweizer Neunter Bild: KEYSTONE/AP/Gabriele Facciotti
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  • Daniel Yule blieb nur der 22. Rang Bild: KEYSTONE/AP/Gabriele Facciotti
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  • Sebastian Foss-Solevaag errang seinen ersten Weltcup-Sieg auf überzeugende Art Bild: KEYSTONE/AP/Alessandro Trovati
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Keystone-SDA