Home Region In-/Ausland Sport Agenda Magazin
Kanton
19.02.2021
19.02.2021 09:49 Uhr

Zwei Bündner im Finale

Jürg Kessler, Rektor FHGR, Lilian Ladner, Mitglied OK FLL, Gian-Paolo Curcio, Rektor PHGR, und Moderatorin Alisa Tschuor (Studentin PHGR) (v.l.) an der Preisverleihung. Bild: zVg
Die beiden Churer Teams «i-Girls» und «Fluffy» qualifizieren sich an der Regionalmeisterschaft der First Lego League für das Finale der besten Teams aus Deutschland, Österreich und Schweiz.

Der First Lego League – Champion 2020–21 der Churer Regionalmeisterschaft sind die vier Mädchen des Teams «i-Girls» der ETH Zürich und der PH Graubünden. Auf den zweiten Platz schaffte es das Team «Fluffy» (ebenfalls aus der Kooperation der ETHZ und der PHGR). Der dritte Podestplatz ging an das Team «ThurTech» aus Frauenfeld. Aus der direkten P&H-Region war dieses Jahr keiner bei den Favoriten.

Versierte Leistungen

Das Churer Team «i-Girls» unter der versierten Leitung der Studierenden Selina Stoffel (PHGR) und Fabrizio Reich (ETHZ) erreichte nebst dem Gesamtsieg in der Gesamtwertung auch den ersten Rang in der Sparte Robotgame. Eine wahre Meisterleistung. Das Team «Fluffy» holte in der Forschungspräsentation dank ihrer guten Performance den ersten Rang und in der Gesamtwertung den zweiten Podestplatz. Das Team «ThurTech» aus Frauenfeld erreichte den genialen ersten Rang in der Kategorie «Grundwerte» sowie den dritten Platz in der Gesamtwertung. Alle neun Teams hinterliessen einen überzeugenden Eindruck bei der Jury wie auch bei den zahlreich erschienenen Besucherinnen und Besuchern, die sich online zugeschaltet haben. Der diesjährige Wettbewerb stand unter dem Motto «RePlay». Die Teilnehmenden stellten anhand einer kurzen Forschungspräsentation vor, wie man «Spielen und Bewegen» revolutionieren und verändern kann und sie wurden für einen Moment zu aktiven Spielemacherinnen und Spielmachern.

«Robotgame»

Ausserdem bauten und programmierten die neun- bis sechzehnjährigen Schülerinnen und Schüler für das sogenannte «Robotgame» einen vollautomatischen Roboter, um möglichst viele Aufgaben auf einem vorgegebenen Spielfeld innerhalb von 150 Sekunden zu lösen. Diese Arbeiten und Ideen sowie ihre Fähigkeiten als Team zu arbeiten, stellten die einzelnen Teams am Wettbewerbstag einer dreiköpfigen Jury vor.

Die teilnehmenden Teams führten bei diesem Wettbewerb mehrere Schritte einer echten Produktentwicklung durch. Mit Ausdauer und grossem Engagement im Team bei ungenügenden Ressourcen und knapper Zeit Probleme zu lösen und die Ergebnisse überzeugend darzustellen, fördert Fähigkeiten sowie Fertigkeiten, welche den Jugendlichen später im Arbeitsleben von Vorteil sein können.

Auch in diesem Jahr wurden die Veranstalter EMS Schiers, FH Graubünden und PH Graubünden von den drei Hauptsponsoren Ems-Chemie AG, Hamilton Bonaduz AG und der Trumpf Schweiz AG unterstützt.

pd