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Bobic will Frankfurt verlassen

Ende einer erfolgreichen Ära: Fredi Bobic will Eintracht Frankfurt verlassen Bild: KEYSTONE/DPA/TOM WELLER
Deutschland – Eintracht Frankfurt muss zum Ende der Saison wohl einen neuen Sportchef suchen. Fredi Bobic ist mit der Bitte um eine vorzeitige Vertragsauflösung an den Bundesligisten herangetreten.

Während der Klub Gespräche um ein vorzeitiges Ende bestätigt, verneint er, dass ein definitiver Entscheid bereits gefällt wurde. Gemäss Verwaltungsratspräsident Philip Holzer soll ein Entscheid in der Causa um Sportchef Bobic erst nach der nächsten Verwaltungsratssitzung Mitte März fallen.

Bobic soll derweil seinen Abgang gegenüber der ARD-Sportschau bereits bestätigt haben. "Ich brauche gar nicht gross rumeiern. Ich habe vor einem Jahr schon, also vor Corona, den Wunsch geäussert, den Verein im Sommer 2020 zu verlassen", sagte Bobic laut der ARD in der Sendung "Sportschau Thema", die am Dienstag um 23.00 Uhr ausgestrahlt werden sollte. Nur wegen der Corona-Krise sei er noch ein Jahr länger geblieben. Der 49-Jährige wird von deutschen Medien immer wieder als Nachfolger des im Januar als Geschäftsführer bei Hertha Berlin entlassenen Michael Preetz erwähnt.

Der bevorstehende Abgang von Bobic könnte Wellen bis nach Bern zu Serienmeister YB schlagen. Sportchef Christoph Spycher, in seiner Aktivzeit Captain bei der Frankfurter Eintracht, wird als möglicher Nachfolger gehandelt. Der 42-Jährige unterhält noch immer gute Verbindungen nach Frankfurt, nicht zuletzt zu Trainer Adi Hütter, der nach dem Meistertitel 2018 mit YB in die Bundesliga gewechselt war.

Keystone-SDA