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03.03.2021

Impfungen: Biden drückt aufs Tempo

US-Präsident Joe Biden spricht bei einer Pressekonferenz im State Dining Room des Weißen Hauses über die Bemühungen zur Bekämpfung von COVID-19. Foto: Evan Vucci/AP/dpa Bild: Keystone/AP/Evan Vucci
USA – In den USA sollen alle Lehrkräfte und Erzieher bis Ende des Monats mindestens die erste Dosis eines Corona-Impfstoffs erhalten.

Dies sei ein wichtiger Schritt zur Wiederaufnahme des normalen Schulbetriebs, sagte Biden am Dienstag im Weissen Haus. Er werde die Bundesstaaten anweisen, Mitarbeiter an Schulen und Erzieher bei den Impfungen zu bevorzugen, wo dies noch nicht geschehe.

"Wir wollen, dass jeder Pädagoge, Schulmitarbeiter und Kinderbetreuer mindestens eine Impfung bis Ende des Monats März erhält", sagte Biden. Man müsse den Schulbetrieb als einen unverzichtbaren Dienst behandeln, denn das sei er. "Es ist eine landesweite Notwendigkeit, dass wir unsere Kinder sicher und so bald wie möglich zurück in die Klassenzimmer bringen", sagte Biden.

Schulen könnten mit den nötigen Vorsichtsmassnahmen auch ohne Impfungen geöffnet werden, aber viele Lehrkräfte und Eltern seien deswegen besorgt. Die Priorisierung des Schulpersonals bei den Impfungen sei "ein weiterer Schritt", die sichere Wiederaufnahme des normalen Schulbetriebs zu garantieren, sagte Biden.

Bidens Ankündigung folgt auf eine Ausweitung der Impfstoffproduktion. Ein drittes Präparat, die Impfung von Johnson & Johnson, erhielt am Wochenende die Notfallzulassung für die USA. Zudem erklärte sich der US-Pharmakonzern Merck bereit, zusätzliche Dosen des Impfstoffs des Rivalen Johnson & Johnson herzustellen.

Keystone-SDA