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Jenaz
06.03.2021

Knappes Nein zum Naturpark Rätikon

Jenaz hatte bis Redaktionsschluss als einzige Gemeinde bereits über den Beitritt zum Internationalen Naturpark Rätikon abgestimmt und diesen ganz knapp abgelehnt. Bild: Archiv P&H
Zum Auftakt der Abstimmungen in den zehn Prättigauer Gemeinden betreffend Errichtung des internationalen Naturparks Rätikon hat die von 137 Stimmberechtigten besuchte Jenazer Gemeindeversammlung am Donnerstagabend den Beitritt zum Trägerverein ganz knapp abgelehnt.

Während 66 Jenazerinnen und Jenazer dem befürwortenden Antrag des Gemeindevorstandes folgten, sprachen sich 70 Stimmberechtige dagegen aus, dies bei einer Enthaltung. Die Abstimmung wurde laut einer Mitteilung schriftlich durchgeführt. Gemäss Kostenschlüssel hätte der Beitrag der Gemeinde Jenaz für den Betrieb des Naturparks in der dreijährigen Einrichtungsphase 15 329 Franken pro Jahr betragen, wozu ein Maximalkredit von 22‘000 Franken jährlich beantragt war.

Neugestaltung Friedhof

Für die Neugestaltung des Friedhofs hiess die Versammlung mit 117 zu 7 Stimmen einen Bruttokredit von 210 000 Franken gut. Die von einer Arbeitsgruppe zusammen mit zwei Studierenden ausgearbeitete Projektstudie sieht nebst allgemeinen Sanierungsarbeiten unter anderem eine Verbreiterung des unteren Eingangstors vor, was dem Werkdienst der Gemeinde das Befahren des Friedhofs zu Unterhalts- und Grabarbeiten ermöglichen soll. Weiter sind eine frische Umzäunung, Handläufe bei den Treppen sowie ein zusätzlicher Brunnen geplant. Laut Kostenschätzung verbleiben der Gemeinde Jenaz nach Abzug des Anteils der Gemeinde Luzein von 28 400 Franken sowie Sponsorenbeiträgen von 61 600 Franken Restkosten von 120 000 Franken.

Mit grossem Mehr angenommen wurden die revidierten Statuten der Stützpunkt Feuerwehr Mittelprättigau.

H. Wyss