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Baubeginn Grossprojekt Bahnhof Dorf

Geschichtsträchtiger Spatenstich (von rechts): Hansueli Roth, Gemeindepräsident Klosters, Florian Thöny Gemeindevorstand Departement Tiefbau, Christian Florin, Leiter Bau & Infrastruktur RhB. Bild: C. Gut Klucker
Der Spatenstich zum Umbau Bahnhof Klosters Dorf in Zusammenhang mit der Strassenunterführung und dem Freiraumkonzept für das Bahnhofareal vom Montag war ein geschichtsträchtiger Moment. Hansueli Roth, Gemeindepräsident Klosters, und Christian Florin, Leiter Bau & Infrastruktur RhB, freuen sich auf eine erfolg­reiche Zusammenarbeit.

«Wenn ich hier in die Runde schaue, habe ich das Gefühl, als hätte ich gar nicht den Arbeitgeber gewechselt. Es besteht schon eine jahrelange Zusammenarbeit mit vielen bekannten Gesichtern und jetzt geht es gleich nahtlos weiter», begann Hansueli Roth, der seit Januar 2021 im Amt steht, seine Dankesrede. Es sei ein ganz grosser Tag in der Geschichte des Dörfji und für ganz Klosters. Über Jahrzehnte hätten die Bewohner mit den bestehenden Bahnübergängen gelitten. Jetzt werde alles geändert und er sei stolz, dass ein moderner und behindertengerechter Bahnhof entstehe. Oberstes Gebot auf dieser Grossbaustelle sei es, dass
alles unfallfrei über die Bühne gehe. Nach dem Spatenstich erläuterte Christian Florin wie es zu diesem Projekt kam. Er selber sei in Klosters geboren und vom jetzigen Projekt überzeugt, welches von sehr grosser Bedeutung für Klosters und vor allem für die Entwicklung des Dorfes sei. Die Gemeinde sprach in ihrem Budget etwas über 6 Millionen Franken, die RhB spricht von 32 Millionen Franken Bauvolumen für das Gesamtbauwerk. Ende 2021 wird das mühsame Warten mit der Eröffnung der Strassenunterführung beendet. Das Gesamtprojekt wird mehrere Jahre in Anspruch nehmen. Die Baubewilligung des Bundesamtes für Verkehr (BAV) für den Projektteil der RhB wird jederzeit erwartet. Es werden alle Bahnhofsanlagen und Werkleitungen erneuert, die Einstiegsverhältnisse werden verbessert und das Behindertengesetz wird erfüllt, teilte die Gemeinde mit. Der Bahnübergang beim Silvapinaweg bleibt bestehen. Als Vorteil werden auch die verkürzten Wege und die gute Erschliessung zur Madrisabahn erwähnt. Es entsteht ein moderner und attraktiver Bahnhof, der auch Alleenbäume und Bergblumenwiesen vorsieht. Ein Ort der alle, Gäste und Einheimische, zum Verweilen einlädt und das Dörfji bereichert.

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C. Gut Klucker