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26.03.2021

Joos Berry in Sunny Valley auf dem Podest

Wie schon zu Saisonbeginn in Arosa, stand Joos Berry (rechts) auch in Sunny Valley auf dem 3. Podestplatz. Bild: zVg
Mit dem Saisonfinale in Veysonnaz ist am vergangenen Sonntag eine von vielen Unsicherheiten geprägte Skicross-Saison zu Ende ge­gangen. Eine Woche zuvor fuhr der Grüscher Joos Berry im russischen Sunny Valley auf das Podest.

Für den Grüscher Skicrosser Joos Berry hatte die Weltcup-Saison beim verspäteten Auftakt in Arosa mit dem 3. Rang vielsversprechend begonnen. Danach lief dem 30-jährigen Prättigauer nicht alles wunschgemäss. Für die Weltmeisterschaft im schwedischen Idre Fjäll wurde er trotz des Podestplatzes bedauerlicherweise nicht berücksichtigt.

Der Grüscher blieb dran und Ende Februar stiess er in Georgien, bei der Weltcup-Premiere in Bakuriani, dem Kurs, auf welchem 2023 die Weltmeisterschaft stattfinden wird, bis ins Halbfinale vor. An den Schweizer Meisterschaften Anfang März fuhr Joos Berry dann als Viertrangierter nur knapp an den Medaillen vorbei.

Im russischen Sunny Valley meldete sich der Grüscher Mitte März endgültig zurück und schaffte als Dritter zum zweiten Mal in dieser Saison den Sprung auf das Podest. Joos Berry musste sich im Final nur dem Kanadier Reece Howden und dem Japaner Ryo Sugai geschlagen geben.

Am vergangenen Sonntag stand in Veysonnaz (VS) bereits das Saisonfinale auf dem Programm. Während die 28-jährige Waadtländerin Fanny Smith sich bei den Frauen den zweiten Platz sicherte und gleichzeitig die Kristallkugel für den Weltcup-Gesamtsieg entgegennehmen durfte, schaffte es von den Schweizer Männern nur Jonas Lenherr bis in die Halbfinals. Für Joos Berry bedeute die erste K.-o.-Runde Endstation, genauso wie für den Klosterser Armin Niederer und auch für den dritten Bündner, Weltmeister Alex Fiva.

Nationensieg

Zum vierten Mal nach 2013, 2014 und 2019 gelang es Swiss-Ski dennoch, die Skicross-Nationenwertung für sich zu entscheiden. Auf dem Weg dahin sammelte die Equipe um das Weltcup Trainer-Gespann Ralph Pfäffli, Enrico Vetsch und Mike Schmid diesen Winter 3411 Zähler. Dahinter rangieren Frankreich mit 3148 Punkten auf Platz 2 und Kanada mit 2862 Punkten auf Platz 3.

H. Wyss