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01.04.2021

Mehrere Fälle von Vogelgrippe in der Nähe von Schaffhausen

Bisher blieb das Schaffhauser Geflügel von der Vogelgrippe verschont. Der Kanton ruft die Halter aber dazu auf, die Tiere genau zu beobachten. Zudem dürfe keinesfalls Geflügel aus Deutschland importiert werden. (Symbolbild)
Bisher blieb das Schaffhauser Geflügel von der Vogelgrippe verschont. Der Kanton ruft die Halter aber dazu auf, die Tiere genau zu beobachten. Zudem dürfe keinesfalls Geflügel aus Deutschland importiert werden. (Symbolbild) Bild: unsplash
Ganz in der Nähe zu Schaffhausen sind mittlerweile diverse deutsche Betriebe von Vogelgrippe betroffen. Bisher blieb das Schaffhauser Geflügel verschont. Der Kanton Schaffhausen ruft Geflügelhalter aber dazu auf, die Tiere genau zu beobachten.

Bei Symptomen müsse sofort ein Tierarzt verständigt werden, teilte der Kanton am Donnerstag mit. Der Kanton ruft zudem alle Geflügelhalter dazu auf, sich umgehend beim Veterinäramt zu melden, falls sie seit Anfang März Geflügel oder Bruteier von einem mobilen Geflügelhändler aus Deutschland gekauft hätten.

Über solch mobile Geflügelhändler wurden bereits viele infizierte Junghennen verkauft. So habe sich die Krankheit über fast ganz Deutschland verbreitet. In Baden-Württemberg werden derzeit rund 60 Betriebe auf Vogelgrippe abgeklärt.

Die Massnahmen gegen die Ausbreitung der Vogelgrippe wurden in der Schweiz per 15. März aufgehoben. In diesem Winter war das Vogelgrippe-Virus H5N4 bei einem Mäusebussard und einer Möwe in Schaffhausen nachgewiesen worden.

Das Vogelgrippe-Virus ist nach heutigem Kenntnisstand für den Menschen ungefährlich. Auch Fleisch und Eier können nach wie vor ohne Bedenken konsumiert werden.

pd