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Kanton
09.04.2021

Ausländer haben sich in Graubünden gegen Coronavirus impfen lassen

In Graubünden wurden ausländische Staatsangehörige gegen das Coronavirus geimpft. (Archivbild) Bild: KEYSTONE/DPA/UWE ZUCCHI
In den Impfzentren im Kanton Graubünden sind ausländische Staatsangehörige ohne Wohnsitz in der Schweiz gegen das Coronavirus geimpft worden. Das Gesundheitsamt passte daraufhin die Praxis an.

Aufgrund der hohen Anzahl an Zweitwohnungsbesitzern sei die Kontrolle schwierig, hiess es beim Kantonalen Führungsstab (KFS) auf Anfrage der Nachrichtenagentur Keystone-SDA. Der KFS bestätigte eine Meldung vom Onlineportal nau.ch vom Freitag.

In den regionalen Impfzentren gab es gemäss den Angaben eine Handvoll ausländischer Staatsangehörige, die geimpft wurden oder sich eine Impfung erhofft hatten.

Daraufhin passte das Gesundheitsamt des Kantons Graubünden die Praxis und die Kommunikation an. Personen ohne Krankenversicherung in der Schweiz werden demnach abgewiesen, ebenso Personen mit einem ausserkantonalen oder ausländischen Wohnsitz. Eine Ausnahme gilt für Grenzgängerinnen und Grenzgänger, die im Gesundheitswesen arbeiten.

Zur Zeit sind in Graubünden rund 27'000 Personen geimpft worden. Schweizweit waren es am Sonntag rund 600'000 Personen, die bereits beide Impfdosen verabreicht bekamen.

vilan24/Keystone-SDA