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Kanton
15.04.2021

Attraktive Lebensorte durch Stärkung der kantonalen Kinder- und Jugendpolitik

Bild: zVg
Mit der Stärkung der kantonalen Kinder- und Jugendpolitik will die Regierung für Familien, Kinder und Jugendliche attraktive Lebensbedingungen schaffen. Die Entwicklung der Kinder- und Jugendpolitik erfolgt innerhalb des Kantons departementsübergreifend und in Zusammenarbeit mit Gemeinden, privaten Akteurinnen und Akteuren sowie Familien. Konkrete Massnahmen ergeben sich aus der vergangenen Jahres durchgeführten Bestands- und Bedarfsanalyse. Die Umsetzung ist für die Jahre 2021 und 2022 geplant.

Der Aufbau und die Weiterentwicklung der kantonalen Kinder- und Jugendpolitik werden während den Jahren 2020 bis 2022 mit einer Anschubfinanzierung des Bundes unterstützt. Im Jahr 2020 wurden Bestand und Bedarf in den Bereichen Förderung, Schutz und Partizipation analysiert. In überdepartementaler Zusammenarbeit entstand auf Basis der Analysen die Massnahmenplanung für die kommenden Jahre.

Die Massnahmen reichen von strategisch-konzeptionellen Arbeiten über ein Pilotprojekt im Bereich der «Frühen Förderung» oder Optimierungsmassnahmen im Bereich Kindesschutz bis hin zu Unterstützung innovativer Projekte in den verschiedenen Themenfeldern der Kinder- und Jugendpolitik.

Leitbild Kinder- und Jugendpolitik im Kanton Graubünden

Mit dem Leitbild Kinder- und Jugendpolitik, konnte eine grundlegende Massnahme bereits umgesetzt werden. Das Leitbild dient allen Akteurinnen und Akteuren, die im Kanton Graubünden in der Kinder- und Jugendpolitik tätig sind, als gemeinsame Basis. Es ist in Form einer Arbeits- und Entscheidungsgrundlage für Themen, welche die Kinder- und Jugendpolitik betreffen. Die Orientierung an einem gemeinsamen Leitbild soll ein strukturiertes, konsistentes und langfristig orientiertes Vorgehen sichern. Dies gilt auch für die Umsetzung von Massnahmen im ganzen Kanton über alle Akteurinnen und Akteure, die einen Beitrag für ein bestärkendes Aufwachsen von Kindern und Jugendlichen leisten.

Nächste Schritte

Ein Projektteam setzt sich derzeit mit der Erarbeitung einer kantonalen Strategie "Frühe Förderung" auseinander. Das Team besteht aus Fachpersonen des Kantons aus den Bereichen Bildung, Gesundheit und Soziales sowie Vertreterinnen und Vertreter aus verschiedenen Bündner Gemeinden.

Gleichzeitig werden die weiteren Massnahmen gemäss Planung in Angriff genommen. Dabei setzt die Regierung weiterhin auf ein departementsübergreifendes und langfristig orientiertes Vorgehen.

«Die Orientierung an einem gemeinsamen Leitbild soll ein strukturiertes, konsistentes und langfristig orientiertes Vorgehen sichern.»
pd