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22.04.2021

Rock OZ'Arènes erneut um ein Jahr verschoben

Auch 2021 wird sich das Rock OZ'Arènes in der Arena von Avenches nicht so präsentieren wie vor Corona: Die Ausgabe zum 30-jährigen Jubiläum wurde erneut verschoben. Und: Ob das Festival aus der finanziellen Notlage herausfindet, bleibt weiterhin o... Bild: Keystone/JEAN-CHRISTOPHE BOTT
Festival – Das Rock OZ'Arènes-Festival vermeldet einen neuen Stiftungsrat und personelle Änderungen bei der Festival-Leitung. Und: Die Festivalausgabe zum 30-jährigen Jubiläum wird erneut verschoben - nun auf das kommende Jahr.

Ob das der notwendige Befreiungsschlag ist, bleibt indes offen. Denn: Letzten Oktober gaben die Festivalverantwortlichen unumwunden zu, vor dem finanziellen Abgrund zu stehen. Jetzt sprechen sie in einer Mitteilung von Donnerstag vom "Wind der Veränderung", der durch die Arena wehen soll. Doch wie der genau aussieht, bleibt wage. Zudem gehen die Verantwortlichen auf Tauchstation: In der Mitteilung verweisen so sie darauf, dass sie nicht kontaktiert werden können.

Sie vermelden einen neuen Stiftungsrat, bestehend aus Olivier Magnin, Laurent Risse, Stefano Fabbro, Gilles Dubey und Christian Maurer. Zudem geben sie bekannt, dass Charlotte Carrel als Mitgründerin des Festivals die Leitung nach 30 Jahren abgebe, aber weiterhin zuständig bleibe für die künstlerische Leitung. "Dieser bereits im Jahr 2019 angekündigte Rücktritt hat keinen Bezug zur gegenwärtigen Lage", heisst es in der Mitteilung. Darüber hinaus soll die gegenwärtige Struktur erhalten bleiben.

30. Ausgabe auf 2022 geschoben

Die Festivalausgabe von 2020 wurde für dieses Jahr versprochen; nun verschieben die Verantwortlichen erneut - auf 2022. Dann soll das Festival "vor der wunderbaren Kulisse der Arena von Avenches noch grossartiger" werden. Weil die Renovierungsarbeiten für die Arena verschoben werden, kann das Rock OZ'Arènes dann dort stattfinden.

Für die erneute Verschiebung führen die Verantwortlichen in der Mitteilung das finanzielle Risiko an. Wegen der Pandemie und den entsprechenden Einschränkungen, sei nicht geklärt, in welchem Umfang das Festival 2021 stattfinden könne. Man habe zwar eine kleinere Ausgabe mit 3500 Besucherinnen und Besuchern auf nummerierten Sitzen geplant, statt der üblichen 8000, doch letztlich seien die Ungewissheit und damit das finanzielle Risiko zu gross gewesen.

Keystone-SDA