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Kanton
22.04.2021

Weniger Verletzte auf der Prättigauerstrasse

Das Corona-Jahr wirkte sich offenbar positiv auf die Verkehrsunfallstatistik aus – auch auf der Prättigauerstrasse. Bild: Archiv P&H
Im Corona-Jahr 2020 ereig­neten sich auf der Prättigauer­strasse insgesamt 44 Verkehrsunfälle und damit fast gleich viele wie im Vorjahr (45). Die Zahl der Leicht- und Schwerverletzten ging allerdings deutlich zurück

Die Prättigauerstrasse, die seit 20 Jahren als Nationalstrasse gilt, ist nebst der Autobahn A13 die am meisten befahrene Strasse im Kanton Graubünden. Zwischen der Autobahnausfahrt Landquart und dem Anschluss Selfranga ereigneten sich gemäss neuster Verkehrsunfallstatistik der Kantonspolizei Graubünden insgesamt 44 Unfälle. Das ist ein Unfall weniger als im Vorjahr.

Keine Todesopfer

Auch Verletzte gab es weniger, deutlich weniger: 15 Personen wurden leicht und drei Personen schwer verletzt. Im Vorjahr waren auf besagtem Streckenabschnitt 18 leicht- und sechs schwerverletzte Personen zu beklagen. Todesopfer gab es auch letztes Jahr keine. Bezüglich Unfallart zeigt die Statistik, dass es sich um neun Schleuder- und Selbstunfälle, einen Überholunfall, fünf Auffahrunfälle, zwei Einbiegeunfälle, drei Frontalkollisionen sowie 24 Tierunfälle handelt. 

1932 Unfälle im Kanton

Auch auf kantonaler Ebene ereigneten sich im Crona-Jahr 2020 weniger Unfälle. Die 1932 polizeilich registrierten Verkehrsunfälle entsprechen gegenüber dem Vorjahr einem Rückgang von 10,8 Prozent. Die Anzahl der verletzten Personen hat ebenfalls deutlich abgenommen. So wurden insgesamt 116 Personen weniger verletzt, was einer Abnahme von 18,8 Prozent entspricht. Den verhältnismässig starken Rückgang ortet die Kantonspolizei in Verbindung mit der Pandemie: «Durch den Lockdown war das Verkehrsaufkommen deutlich geringer und auch der touristische Verkehr kam zeitweise praktisch zum Erliegen», kommentiert die Kapo die neusten Zahlen.

Im letzten Jahr ereigneten sich auf der Prättigauerstasse insgesamt 44 Unfälle. Bild: ms

Mehr Velo-Unfälle …

Offenbar waren im Corona-Jahr dafür etwas mehr Velo- und E-Bikefahrer unterwegs. In diesem Bereich wurde ein leichter Anstieg verzeichnet. So stieg die Unfallzahl von 27 auf 31. Die Anzahl der verletzten Personen stieg um vier auf 28 Personen an. «Erfreulich ist, dass wie im Vorjahr keine E-Bike-Lenker tödlich verletzt wurden», hält die Kapo weiter fest. Allerdings: Bei den Fahrradunfällen muss ein Anstieg von 69 auf 87 und bei den dabei verletzten Personen von 63 auf 76 verzeichnet werden, wovon zwei Personen tödliche Verletzungen erlitten

Mehr Velo-Unfälle …

Offenbar waren im Corona-Jahr dafür etwas mehr Velo- und E-Bikefahrer unterwegs. In diesem Bereich wurde ein leichter Anstieg verzeichnet. So stieg die Unfallzahl von 27 auf 31. Die Anzahl der verletzten Personen stieg um vier auf 28 Personen an. «Erfreulich ist, dass wie im Vorjahr keine E-Bike-Lenker tödlich verletzt wurden», hält die Kapo weiter fest. Allerdings: Bei den Fahrradunfällen muss ein Anstieg von 69 auf 87 und bei den dabei verletzten Personen von 63 auf 76 verzeichnet werden, wovon zwei Personen tödliche Verletzungen erlitten.

… und Betäubungsmittel

Ebenfalls eine Zunahme von eins auf fünf zeigt sich bei den Lenkern, die unter der Einwirkung von Medikamenten fuhren, während die Anzahl der Lenker, welche unter Einwirkung von Betäubungsmitteln ein Fahrzeug lenkten mit sechs unverändert blieb. «Erschreckend ist zudem die Tatsache, dass bei neun Unfallverursachern die unter Alkoholeinfluss standen, ein Messergebnis von über zwei Promille nachgewiesen werden konnte», stellt die Kantonspolizei abschliessend fest.

ms