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Leserbrief
Leserbriefe
06.07.2021

Die einzige Rettung aus dem «tohu wa bohu»

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Ein Lesebrief von Beat und Slivia Flütsch, St. Antönien

Der Mensch bewegt sich immer mehr in dem Masslosen – jeder hat recht, alles ist richtig. Wirklich? Dient alles zu unserem Besten, wenn die Gottesfurcht über Bord geworfen wird und der Mensch sich selber zu einem Gott erhöht, der keine Grenzen und Regeln kennt? Mutiert die Welt zu einem Lust-Staat? Bedeutet: «Ich kann machen, was in meinen Augen recht ist»; zwingend auch, Frieden und Ruhe für meine Seele? Die heute so angeworbene Freiheit, in Grenzenlosigkeit der Lust und Sünde, bietet sie wirklich das, was sie verspricht? Oder fällt meine Seele durch die selbstgewählte Freiheit in ein Tal der Todesschatten, in Gefangenschaft seiner selbst, statt in Freiheit und Leben? Erfüllen ausgelebte, sündige Begehrlichkeiten meinen Hunger und Durst nach wahrem, erfülltem Leben, nach Seelenfrieden? Kann das Geschöpf in sich selber zur Ruhe kommen? Nein, Wasser irdischer Freuden können nur vorübergehend erquicken. Gottes Bach aber, der Strom, worin der Regen aus dem Himmel auf die Erde hinab geleitet wird, ist unerschöpflich. Ja, Gottes Brünnlein hat lebendiges Wasser und wer bei ihm trinkt wird nimmermehr dürsten. Dieser Bach, der droben sein Bett hat und aus dem Himmel herniederkommt, birgt viele reiche Schätze! Jesus Christus spricht: «Wer von dem Wasser trinkt, das ich ihm geben werde, den wird nicht dürsten in Ewigkeit.» Er, der die Macht hat meine Seele mit Frieden und Sicherheit zu füllen, spricht und fordert alle Dürstenden auf: «Wen dürstet der komme; wer will, nehme das Wasser des Lebens umsonst.» Das Wasser, das Jesus Christus, der Sohn Gottes, mir verheisst, löscht fort und fort der Seele brennendsten Durst. Es ist unabhängig von äusseren Umständen. Im tiefsten Weh vermag es die Seele zu tränken mit himmlischer Freude, ja, im grössten Leid wird es zu einer Quelle wahrer Erquickung! Wer Ruhe für seine Seele sucht, jetzt in seinem irdischen Dasein, wird sie nicht in sich selbst, – auch nicht in dieser Welt –, finden, sondern ausserhalb seiner selbst, in Jesus Christus, dem Sohn Gottes. Die Seele ist für Gott gemacht und findet keine Ruhe, bis sie zu ihm zurückgekehrt ist! Wer Busse tut über seine Sünden, wer von Herzen umkehrt zum Hüter und Hirten seiner Seele, der wird das wahre Leben haben und wird es in Fülle haben! Wenn Gott, unser Schöpfer, und die Seele zusammentreffen, wird Zufriedenheit und Sicherheit die Folge sein. Unser Wohl ist in Jesus Christus, ausserhalb von uns selbst. Denn in mir, in meinem Fleisch, da ist nichts Gutes… Es ist passend, dass wir den Nutzen einer Ruhe haben, die von uns selbst weg zur wahren Quelle trägt. Wer Jesus Christus nachfolgt, wird nicht in der Finsternis wandeln, sondern er wird das Licht des Lebens haben… und wird leben in Ewigkeit. Jesus Christus verheisst, dass alle die ihn aufnehmen und an ihn glauben, Kinder Gottes werden! Ist nicht genau das der Sinn und das Ziel unseres Daseins? Ein Kind unseres Schöpfers zu werden und aus seiner Fülle zu nehmen, Gnade um Gnade? Unser Gott-Vater wird uns, nach dem Heimkommen zu ihm, täglich tränken mit lebendigem Wasser, welches in der Bibel, im Wort Gottes, seine Quelle hat! Sein Wort wird uns zur Speise und sein Geist zur Kraft für jeden neuen Tag! Jesus Christus ist Hoffnung und Zukunft für dich und für mich! Getrost wird das Kind Gottes in schweren Tagen zu seiner Seele sagen können: «Was betrübst du dich, meine Seele, und bist so unruhig in mir? Harre auf Gott, denn ich werde ihm noch danken, dass er meine Rettung und mein Gott ist!» Psalm 43.5

Beat und Slivia Flütsch