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Jenaz
11.07.2021

Lions Club ehrt Piet Bösch

Hitsch Brosi, Piet Bösch und Andy Thöny.
Hitsch Brosi, Piet Bösch und Andy Thöny. Bild: B. Bachmann
Für seinen ausserordentlichen Einsatz zugunsten der Lionsbewegung ehrte Präsident Andy Thöny im Namen des ganzen Clubs Piet Bösch.

Dass vor 36 Jahren im Prättigau ein Lions Club gegründet wurde ist weitgehend das Verdienst von Piet Bösch. Mit viel Engagement schaffte er es, genügend Mitstreiter zu überzeugen, dass diese weltumspannende Organisation durchaus auch bis ins Prättigau hineinreichen soll.

Nach seiner Pensionierung als Chefarzt des Regionalspitals setzte er sich für die Lions in der ganzen Schweiz ein und wurde zum Governor des Lionsdistricts 102 E, also der ganzen Ostschweiz, gewählt. Seine Wahl war unbestritten, denn Piet Bösch war damals einer der aktivsten, bekanntesten und in seiner Haltung pointiertesten Lions in unserem Lande. Als District-Governor gehörte er dann auch dem Governorrat, dem leitenden Gremium der Schweizer Lionsbewegung an. Piet Bösch engagierte sich aber auch über die Landesgrenzen hinaus. An Europaforen und Lions Weltkongressen vertrat er seine Vorstellungen der Bewegung für ein dezidiertes soziales Engagement. Soziales Engagement soll auf allen Stufen geschehen, von einzelnen Clubs in seiner Region und in seinem Umfeld, bis hin zum weltweiten Engagement des Lions International, sei es in Aktionen für sauberes Trinkwasser oder im Kampf gegen Sehbehinderungen gerade in ärmeren Ländern.

Piet Bösch mit Andy Thöny. Bild: B. Bachmann

Auch persönliche Kontakte mit Lions aus den verschiedensten Ländern sah er immer als grosse Bereicherung an. Auf seine Initiative hin knüpften die Lions Clubs Bludenz und Prättigau enge kameradschaftliche Bande: den Rätikon nicht als Trennung, sondern als gemeinsame Verbindung verstehen.

Piet Bösch ist das erste Ehrenmitglied der Prättigauer Lions. Bild: B. Bachmann

Obwohl die Lionsbewegung eigentlich keine Ehrenmitgliedschaft kennt, verliehen die Prättigauer Lions Piet Bösch mit dieser inoffiziellen Ehrung die ihm zustehende Anerkennung und einige andere verdienstvolle Vertreter der Schweizer Lionsbewegung stimmten unisono mit ein: Wenn einer eine solche Ehrung verdient hat, dann Piet Bösch.

Die Ehrung wurde umrahmt mit den Klängen des Posaunenquintetts Ansiberami unter Leitung von Simon Bühler, das mit seinem breiten und stimmungsvollen Repertoire der Ehrung einen feierlichen Touch verlieh.

pd