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Sport Regional
14.07.2021

Zweimal Silber für Bündner Schützinnen und Schützen

Das erfolgreiche Pistolenteam mit Betreuer: (von links) Andreas Davatz, Chef Matchgruppe Pistole, Elmar Fallet, Sybill Tscharner, Peter Strebel, Betreuer, Roman Clavadetscher.
Das erfolgreiche Pistolenteam mit Betreuer: (von links) Andreas Davatz, Chef Matchgruppe Pistole, Elmar Fallet, Sybill Tscharner, Peter Strebel, Betreuer, Roman Clavadetscher. Bild: BSV
Auf der Pistolendistanz 50 Meter Programm B sicherte sich Graubünden Rang 2 im Ständematch am Eidgenössischen Schützenfest in Luzern. Treffsicher waren die Juniorinnen im Wettkampf Gewehr 50 Meter, holten sie überraschend Silber. Die 300-Meter-Schützen schossen unter den Erwartungen und holten keine Podestplätze.

Der Ständematch des Eidgenössischen Schützenfests in Luzern ist bereits Geschichte. Die Bündner Schützinnen und Schützen sind mit viel Ehrgeiz in die Innerschweiz gereist, in der Hoffnung, in mehreren Wettkämpfen Podestplätze zu holen. Am ersten Tag des nationalen Anlasses haben die Teilnehmenden aus Graubünden unerwartet nicht stark geschossen. Auf der Distanz von 300 Meter, in den Disziplinen Gewehr 50 Meter und Pistole 25 Meter waren die Bündnerinnen und Bündner nicht treffsicher. Sie verpassten deutlich die Medaillen.

Ein einziger Punkt

Am zweiten Tag des Wettkampfs erging es den 300-Meter-Schützen nicht viel besser als am Vortag. Es reichte wiederum für keine Medaille, waren die Resultate dafür zu mangelhaft. Pech hatte das Bündner Team im Match Standardgewehr liegend, verpassten Meinrad Monsch, Urs Brazerol und Michael Monsch den dritten Platz nur um einen winzigen Punkt. Das Berner Team gewann Bronze, nur dank eines genehmigten Protestes seitens des Berner Schützenverbands, wegen einem angeblich falsch angezeigten Schuss auf der elektronischen Scheibe. Die Schützin aus dem Kanton Bern durfte nachdem die Einsprache bestätigt wurde einen zusätzlichen Schuss abgeben. Für die Bündner ein unverständlicher Entscheid.

Ohne Wenn und Aber

Bei den Pistolenschützen auf die Distanz 50 Meter Programm B entschieden die St. Galler die Kantonswertung für sich. Auf Rang zwei folgt Graubünden mit Elmar Fallet, Roman Clavadetscher und Sybill Tscharner. Das Trio schoss zehn Punkte weniger als das Siegerteam aus St. Gallen. Silber holte die Bündner Gruppe ohne Wenn und Aber mit einem Vorsprung von 11 Punkten auf Neuenburg.

Starke Leistung der Nachwuchsschützinnen

Für eine weitere Silbermedaille am zweiten Tag des nationalen Wettkampfs waren die drei Nachwuchsschützinnen Martina Herrli, Manuela Lorez und Selina Lötscher verantwortlich. In der Disziplin Gewehr 50 Meter liegend verfehlten die drei Juniorinnen die Goldmedaille um nur drei Punkte hinter Freiburg. Treffsicher war insbesondere Herrli, welche viel beigetragen hat am Erfolg in Luzern. Rang drei holte sich das Berner Team mit einem Rückstand von sechs Punkten auf die Bündnerinnen. Die Silbermedaille der drei Juniorinnen ist für den Bündner Schiesssportverband (BSV) ein erfreuliches Ergebnis und ein grosser Lichtblick für die Zukunft.

Treffsicher die drei Juniorinnen: (von links) Manuela Lorez, Selina Lötscher, Martina Herrli. Bild: BSV

Zürich der erfolgreichste Kanton

In der Gesamtwertung war Zürich mit insgesamt zwei Gold-, drei Silber- und vier Bronzemedaillen der erfolgreichste Kanton am Eidgenössischen Ständematch. Es folgen die Berner mit zwei Gold- und einer Silbermedaille. Dazu kam noch drei Mal Bronze. Erfolgreich waren auch die Schützen aus den Kantonen St. Gallen und Freiburg mit je drei Medaillen.

pd