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28.07.2021

Lyniv über konservative Klassik-Branche

ARCHIV - Die Klassik-Branche ist nach Einschätzung der ersten Bayreuther Dirigentin Oksana Lyniv sehr konservativ. Foto: Ronald Wittek/dpa Foto: Ronald Wittek/dpa
ARCHIV - Die Klassik-Branche ist nach Einschätzung der ersten Bayreuther Dirigentin Oksana Lyniv sehr konservativ. Foto: Ronald Wittek/dpa Foto: Ronald Wittek/dpa Bild: Keystone/dpa/Ronald Wittek
Bayern – Die Klassik-Branche ist nach Einschätzung der ersten Bayreuther Dirigentin Oksana Lyniv sehr konservativ. "In vielen renommierten Orchestern hat in den 80er-Jahren noch keine Frau mitgespielt.

Etwa in Wien oder in Leipzig. Das ist unmöglich", sagte sie im Interview des "Nordbayerischen Kuriers". Die 43-Jährige hatte am Sonntag die Festspielpremiere der Richard-Wagner-Oper "Der fliegende Holländer" dirigiert - als erste Frau in 145 Jahren Festspielgeschichte. "Es ist toll, dass die Bayreuther Festspiele jetzt dieses Zeichen setzen", sagte sie. "Es ist schon längst Zeit. Aber die Klassik-Branche ist sehr konservativ." Bayreuth sei zwar spät dran - "aber immer noch früher als bei den Wiener Philharmonikern".

Keystone-SDA