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Seewis
04.08.2021

Beni Egger zeigt Fotos in der Schesaplanahütte

Vilan
Vilan Bild: B. Egger
Am 25. Juli fand die Vernissage des Seewiser Hobbyfotografen Beni Egger in der Schesaplanahütte statt. In seinen Bildern spiegelt sich die Magie der Natur wider. Es sind Momentaufnahmen, die die Zeit stehen lassen und uns wieder zum Wesentlichen zurückführen. Bilder die perfekt in die Landschaft rund um die Schesaplanahütte passen. Im Interview erzählt uns Beni, wie er zum Fotografieren kam und was ihn daran reizt. Seine Leidenschaft dafür ist in den Bildern wiedererkennbar. Benis eindrückliche Fotografien können noch bis Ende Oktober in der Schesaplanahütte in Seewis genossen werden.

Wie war die Vernissage in der Schesaplanahütte am 25. Juli?
Die Vernissage war echt toll. Sie fand im kleinen, gemütlichen Rahmen statt. Es kamen trotz dem wechselhaften Wetter immer wieder Besucher vorbei. Wir starteten um 11 Uhr mit dem Apéro, welcher von Petra und Hanspeter Dal Ponte (Hüttenpaar) offeriert wurde. Anschliessend machte ich ein paar Rundgänge und erzählte kurz etwas zu jedem Bild.

Was für Bilder präsentierst du der
Öffentlichkeit und wo genau wurden sie ausgestellt?
Ich durfte die 37 Bilder im Eingangsbereich, in der Gaststube im Erdgeschoss, im Treppenhaus im ersten Obergeschoss und im Obergeschoss (Klubzimmer und Flur) aufhängen. Die Bilderauswahl war das Schwierigste vom ganzen «Projekt». Ich habe mich dann für einige Portraits in Schwarz-weiss von Kühen und Steinböcken, Bergpanoramas, Nachthimmel, Sonnenaufgängen, Natur und Landschaftsaufnahmen von allen Jahreszeiten aus dem Prättigau und Engadin, entschieden.

Wie bist du zum Fotografieren gekommen?
Die ersten Fotos habe ich im Alter von etwa acht Jahren gemacht. Wir waren im Herbst bei der Grossmutter im Sertig zu Besuch. Da war ich schon hin und weg von den wunderschönen gelben Lärchen, was übrigens bis heute anhält. Mit dem Konfgeld, kaufte ich dann die erste Spiegelreflexkamera von Minolta und einige Objektive. Später folgte dann die Umstellung zur digitalen Fotografie. Heute bin ich mit einer Systemkamera von Olympus unterwegs.

Was ist dein Lieblings-Sujet?
Ich würde mal sagen: Steinböcke. Diese Tiere stahlen so eine Ruhe und Zufriedenheit aus – einfach schön ihnen zuzuschauen. Auch vom Sternenhimmel bin ich fasziniert und schaue so lange hoch, bis ich die Genickstarre habe. Auch liebe ich es Schwarz-weiss Bilder zu machen von verschneiten oder wolkenverhangenen Bergen. Aber am meisten Fotos habe ich von Landschaft und Natur.

  • Der Stazersee bei St. Moritz Bild: Beni Egger.
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  • Beni Egger liebt es die Natur zu fotografieren. Bild: zVg
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Wieso wurden die Bilder gerade in der Schesaplanahütte ausgestellt?
Bei meinem Besuch an der Saisoneröffnung, hat mich Hanspeter, der Hüttenwart der Schesaplanahütte, angefragt, ob ich ihm das Portrait der Kuh ( siehe Foto rechts ) bestellen könnte. Die nächste Frage war, ob ich Interesse an einer kleinen Fotoausstellung hätte. So eine tolle Möglichkeit darf man sich nicht entgehen lassen. Die Bilder kann man bis Ende Oktober anschauen. Ich möchte mich an dieser Stelle noch bei Petra und Hanspeter und dem Hütten-Team für alles recht herzlich bedanken.

Kann man dich als Fotograf buchen?
Buchen könnte man mich schon, aber da müsste man genauer besprechen, um was es geht. Hochzeiten und Grossanlässe sind nicht so mein Ding. Aber für Portraits von Menschen und Tieren und Naturfotos bin ich sehr offen.

Auf deiner Website gibt es ein Bild von Polarlichtern. Sehr interessant! Wo hast du das gemacht?
Da ich gerne reise und unterwegs bin, zog es mich vor zwei Jahren noch Tromsö, Norwegen. In dieser Woche machte ich mich auf die Jagd nach den Nordlichtern. Ich hatte grosses Wetterglück. Auch dieses einzigartige Naturschauspiel war ein Hühnerhaut-Moment. Ich kann wirklich nur zu gut verstehen, dass die Ureinwohner der Nordländer so einige Geschichten von diesem Naturphänomen zu erzählen wussten. Man kann nur staunen und versuchen gute Fotos zu machen.

Wie sieht deine Zukunft als Fotograf aus?
In der Fotografie gibt es immer wieder viel Neues zu lernen und zu entdecken. So möchte ich auch in Zukunft am Ball bleiben und offen sein. Ich habe schon ein weiteres Projekt – oder zumal eine Idee, welche sich um die Heimat und das Handwerk dreht – im Hinterkopf, welches ich verwirklichen möchte. Das Wichtigste ist, dass man gesund bleibt und so ein wunderschönes Hobby geniessen kann… Der Rest wird sich zeigen

mr