Home Region In-/Ausland Sport Agenda Magazin
Klosters - Saas i.P. - Serneus
07.08.2021
09.08.2021 07:47 Uhr

Ausflugstipp für die Familie: Ab ins Madrisa-Land!

Auch im Sommer bietet Madrisa den Gästen einiges.
Auch im Sommer bietet Madrisa den Gästen einiges. Bild: M. Rominger
Die Madrisa lockt mit unzähligen Freizeitaktivitäten. Nicht nur im Winter, auch im Sommer ist sie bei Touristen und Einheimischen beliebt. Was den grössten Spielplatz weit und breit so besonders macht, lest ihr in diesem Erfahrungsbericht.

Es ist vielleicht nicht gerade der schönste Tag, um das Madrisa-Land in Klosters zu besuchen. Auf der Website der Bergbahnen steht: «Bei schlechter Witterung, reduzierter Betrieb.» Aber man kann sich nicht immer aussuchen, wann man frei hat, und solange es nicht regnet, versuchen wir unser Glück. Wir, das sind mein Mann, mein fünfjähriger Sohn, unser Baby und ich. Das Madrisa-Land steht schon seit geraumer Zeit auf unserer «Sommer-to-do-Liste». Mit den Gondeli geht’s weit hinauf ins weltbekannte Skigebiet Madrisa. Gleich neben der Gipfelstation tut sich ein riesiges «Kinderland» auf, welches wir bis anhin nur verschneit kannten. Wir sehen sorgsam angelegte, kurvenreiche Wege zu niedrigen Wasserbecken, die dazu einladen, auf den Steinbrocken darin zu balancieren. Ein Bächli daneben sprudelt hinunter zu den Becken, während wir erschrecken, da es plötzlich aus einem Brunnen spritzt. Eine gelungene Veräppelung. Lachend entdecken wir, dass es aus allen Brunnen und Holzbecken spritzt, während man daneben vorbeigeht. Hätte ich das verraten dürfen?

Alles, was das Kinderherz begehrt.

Neben einem Rutschen-Turm prangt eine Boulderwand, ein Klettergerüst aus Netzen, ein heisser Draht, Slacklines, Schaukeln, Sandkasten, ein süsses Spielhüttli mit verstecktem Gang, eine Steinschleuder in gross, Tunnel, eine Höhle, kleiner Flying Fox sowie sogar eine Rollstuhlschaukel. Die Liste ist lang. Das Madrisa-Land hat so viel zu bieten, dass die Stunden nur so vorbei fliegen. Die Kinder können sich nach Herzenslust austoben, die Eltern mitmachen, oder es sich auf einem der vielen Sitzgelegenheiten gemütlich machen. Sogar eine Grillstelle gibt’s inmitten der Aktivitäten. Für Holz sorgt das kleine Erz-Hüttli daneben. Es ist schon erstaunlich, was es alles zu entdecken gibt. Fast unmöglich, alles an einem einzigen Tag erleben zu können. Neben dem Madrisa-Land ist ein Bogenparcour mit Trainingsgelände angelegt, wo für wenig Geld mit einem gemieteten Bogen auf künstliche Tiere geschossen werden darf. Weitere Höhepunkte sind der Öpfelsee mit seinem Kneipp Rundgang, ein Streichelzoo mit Ziegen und Laufenten und der neuste Streich, der «Klara auf der Alp»-Themenweg, welcher knifflige Rätsel für Jung und Alt bereithält. Ich könnte noch so viel mehr aufzählen, doch dann wäre der Sinn dieses Erfahrungsberichtes wohl danebengegangen. Schliesslich schaffen wir an einem Tag «nur» den Bogenpark zum Üben und das Madrisa-Land. Die Mittags- und Kaffeepause verbringen wir im modernen Madrisa-Alp-Restaurant, welches reichlich Platz und Wärme spendet. Das kommt gerade gelegen, wenn es wie an diesem Tag draussen gerade mal 12 Grad anzeigt. Während wir es uns gutgehen lassen, soll erwähnt werden, dass das Madrisa-Land gut gepflegt wird. Der Rasen wird gemäht, die rollstuhlgängigen Pfade überall sauber gehalten. Auch wenn wir Schweizer eine gewisse Sauberkeit gewohnt sind, ist es doch keine Selbstverständlichkeit, einen so grossen Park in tadellosem Glanz vorzufinden. Ich denke, das fällt den vielen Touristen und hoffentlich auch den Einheimischen positiv auf.

  • Das Madrisa-Land wird gut gepflegt. Bild: M. Rominger
    1 / 2
  • Die Rutsche ist nur eine von vielen Attraktionen des Madrisa-Sommers. Bild: M. Rominger
    2 / 2

Ein garantiertes Wiederkommen.

Beim nächsten Mal werden wir barfuss durch den Kneipp-Weg wandern, die Atmosphäre auf dem Energie-Weg aufsaugen, mit den Ziegen schmusen und den 8,5 km langen Talweg mit dem Monster-Trotti bewältigen. Wir waren sicherlich nicht zum letzten Mal hier.

mr