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Leserbrief
Leserbriefe
06.09.2021

Eigenheimbesitzer werden doppelt zur Kasse gebeten

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unsplash Bild: unsplash
Ein Lesebrief von Vera Stiffler, FDP Grossrätin, Chur

Die «99 %»-Initiative würde zahlreiche Familienunternehmen, Start-ups und Landwirtschaftsbetriebe treffen. Ebenfalls stark betroffen wären Eigenheimbesitzerinnen- und -besitzer. Mit meiner Familie lebe ich in einer Eigentumswohnung in Chur. Wenn unsere Kinder irgendwann ausgeflogen sind, wird die Wohnung für uns wahrscheinlich zu gross. Sollten wir die Wohnung dann verkaufen, zahlen wir Steuern darauf – so wie es heute schon klar geregelt ist. Zusätzlich zur heutigen Grundstückgewinnsteuer will die JUSO eine neue Steuer für Wertsteigerungen von Häusern und Wohnungen einführen. Ab einer gewissen Schwelle soll der Grundstücksgewinn sogar zu 150 Prozent als Einkommen versteuert werden. Bei der neu geforderten Bundessteuer handelt es sich um eine massive Zusatzbelastung für alle Eigenheimbesitzer. Damit trifft die Initiative auch weite Teile des Mittelstands, der heute schon genug Steuern bezahlt. Darum sage ich am 26. September 2021 klar nein zur «99 %»-Initiative.

Vera Stiffler