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Leserbrief
Leserbriefe
14.09.2021

Nein zu unmenschlichen Erweiterungen

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unsplash Bild: unsplash
Ein Lesebrief von Klas Niggli, Präsident EDU GR, Grüsch

Das Wort «Ehe» galt bisher für den Bund von einem Mann und einer Frau. Nur durch diese Verbindung kann neues Leben entstehen und wachsen. Nach der Öffnung der Ehe werden weitere Forderungen kommen. In Amerika gibt es bereits «Dreier-Ehen». Eigenartig, dass die erst noch verpönte Ehe plötzlich wieder attraktiv sein soll.

Zudem wird das Recht auf Samenspende gefordert. Diese bereits umstrittene Regelung war bisher Ehepaaren wegen Unfruchtbarkeit und krankheitshalber vorbehalten. Die Umdeutung des Artikels 119 in der Bundesverfassung schafft neue Benachteiligungen: bei Kindern, weil sie nicht bei Vater und Mutter aufwachsen können, und bei homosexuellen Männern, weil diese legal keine Kinder in Auftrag geben können. Deshalb wird die Leihmutterschaft der nächste Schritt sein, auch wenn dies momentan vehement bestritten wird. Wollen wir wirklich eine Instrumentalisierung und Vermarktung des Frauenkörpers und der Kinder? Es gibt kein Recht auf Kinder, aber Kinder haben ein Recht, wenn immer möglich ihre wahren Eltern zu kennen und bei ihnen aufzuwachsen, wie auch die Kinderkonvention festhält. Darum Nein zur Abstimmung «Ehe für Alle» vom 26. September 2021.

Klas Niggli