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Kanton
18.10.2021

Renaissance von Zweit- und Ferienwohnungen

Bild: zVg
Die Erfahrungen aus mehr als einem Jahr Pandemie zeigen, dass sich fundamentale Änderungen im Schweizer Tourismus eingestellt haben. Internationale Gäste bleiben fern, die Stadthotellerie und die begehrten Besucherhotspots leiden, während die Leistungsträger in den Ferienregionen versuchen, sich bestmöglich mit dem Binnentourismus über Wasser zu halten. Zweit- und Ferienwohnungen rücken wieder mehr in den Fokus.

Zweit- und Ferienwohnungen erleben eine Renaissance: Gerade in Zeiten von Corona sind diese der Parahotellerie zugehörigen Beherbergungsformen in ihrer Beliebtheit nur noch gestiegen. Die Vorzüge, welche eine Zweit- oder Ferienwohnung bieten, sind mannigfaltig: Unabhängigkeit, Privatsphäre, Naturnähe oder eine eigene Küche, um nur ein paar wenige zu nennen. Die Parahotellerie ist für den Kanton Graubünden von zentraler wirtschaftlicher Bedeutung, gerade was den umsatzstarken Aufenthaltstourismus angeht.

Sieben Fachvorträge im digitalen Raum Das zum 14. Mal stattfindende Tourismus Trendforum wird vom 26. Oktober bis 10. November 2021 rein online durchgeführt. Das Institut für Tourismus und Freizeit (ITF) der FH Graubünden hat für die diesjährige Ausgabe eng mit der Scuola universitaria professionale della Svizzera italiana (SUPSI) zusammengearbeitet. Die mehrtägige Veranstaltungsreihe wird denn auch bilingual gehalten, was nicht nur der Sprachenvielfalt der Schweiz Ausdruck verleiht, sondern auch auf die interkantonale Zusammenarbeit zwischen zwei bedeutenden Tourismuskantonen hinweist. In sieben Fokusvorträgen wird aus unterschiedlichen Blickwinkeln die Zweit- und Ferienwohnungsthematik beleuchtet und erörtert, welche Geschäftsgelegenheiten sich daraus für Leistungsträger und Destinationen ergeben.

Den Auftakt zur Veranstaltung machen am Dienstag, 26. Oktober 2021 zwei Kurz-Inputs: Der Bündner Regierungsrat und Vorsteher des Departements für Volkswirtschaft und Soziales, Marcus Caduff sowie der Staatsrat und Vorsteher des Finanz- und Volkswirtschaftsdepartements des Kantons Tessin, Christian Vitta, kontextualisieren in ihren Reden die Wichtigkeit der Aktivierung von Zweit- und Ferienwohnungen für Graubünden und das Tessin. Moderiert wird die erste Veranstaltung vom ITF-Leiter Patric Arn.

Wissen austauschen und Netzwerke erweitern Das jährlich stattfindende Tourismus Trendforum bringt kantonale und ausserkantonale Player der Tourismus- und Freizeitwirtschaft zusammen. Es beleuchtet tourismusrelevante Themen, zu denen das ITF forscht und die speziell für Graubünden relevant sind. Dabei wird Wissen ausgetauscht und das persönliche Netzwerk erweitert. Das Tourismus Trendforum und ist für die Teilnehmenden kostenlos.

pd