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15.11.2021

Spengler Cup verspricht grossartige Show

Bild: Spengler Cup
Nach einem Jahr Unterbruch wird der Spengler Cup in diesem Jahr mit der 94. Austragung wieder ein Eishockeyspektakel mit hochklassigen Teams, grossartigen Spielern und begeisterten Fans bieten.

Grosse Spannung 43 Tage vor dem Auftakt zum diesjährigen Spengler Cup am 26. Dezember: Vertreter aller Teams boten anlässlich der Spengler Cup-Medienkonferenz via Livestream einen exklusiven Einblick in die Vorbereitungen ihrer Teams.

Schweden wollen endlich wieder einen Sieg

Sechs hochkarätige Teams werden die Eishockeyfreunde am diesjährigen Spengler Cup begeistern: Der Rekordsieger Team Canada, die skandinavischen Teams HC Frölunda und Kalpa Kuopio, sowie Sparta Prag aus Tschechien und die beiden Schweizer Teams HC Ambri-Piotta und Gastgeber Hockey Club Davos. Gross ist die Vorfreude auf das schwedische Spitzen-Team Frölunda HC. «Wir haben viele Jahre auf diesen Moment hingearbeitet», so Spengler Cup-Sportchef Fredi Pargätzi. 27 Jahre nach dem letzten schwedischen Sieg am Spengler Cup setzt sich der Frölunda HC aber nicht unter Druck. «Für uns steht im Zentrum, uns täglich mit harter Arbeit zu verbessern. Unser Ziel ist der Sieg, doch dies ist eine grosse Herausforderung», ist sich Head Coach Roger Rönnberg bewusst.

Sechs Teams, sechs hohe Ziele

Der Finne Kim Nousiainen (Verteidiger von Kalpa Kuopio und Sieger des Spengler Cup 2018) erinnert sich mit glänzenden Augen an seine Spengler Cup-Premiere zurück: «Als 18-Jähriger war das eine grossartige Erfahrung, ein Erlebnis für das Leben. Jetzt bin ich glücklich, dass ich noch einmal dabei sein darf.»

Noch steht das Spengler Cup-Team von Titelverteidiger und Rekordsieger Team Canada nicht. Die meisten Spieler werden aus der Schweizer National League rekrutiert. Ein Team zusammenzustellen sei noch schwieriger als in den Vorjahren. Doch bereits in wenigen Tagen werden der Headcoach und die Staff bekannt sein, verriet Blair Mackasey vom Management Team Canada und ist überzeugt: «Unser Team wird alles geben, den Titel zu verteidigen, aber auch die wunderschöne Zeit zwischen den Jahren in Davos geniessen.» Jaroslav Hlinka, Sportmanager des HC Sparta Prag, Sieger des Spengler Cup in den Jahren 1962 und 1963, versprach: «Wir können alle Teams schlagen und wollen das Turnier zum dritten Mal in der Clubgeschichte gewinnen.»

Hühnerhaut-Feeling mit dem HC Ambri-Piotta

Für eine grossartige Stimmung sorgte 2019 der HC Ambri-Piotta. Paolo Duca (General Manager und Spengler Cup-Teilnehmer 2009 und 2010) erzählte von den einzigartigen Fans, die in Davos für eine euphorische Stimmung sorgten. Das Team, das gut in die Saison gestartet ist, soll in diesem Jahr noch verstärkt werden. Voraussichtlich mit Spielern vom SC Bern und EV Zug. Der HC Ambri-Piotta wird das Turnier am 26. Dezember mit dem Auftaktspiel gegen Frölunda HC eröffnen.

Skandinavische Offensivpower für Davos

Als Leader in der heimischen Meisterschaft konnte der Gastgeber zur Medienkonferenz begrüssen. HC Davos-Stürmer Dennis Rasmussen (2018 Schwedischer Meister mit Växjö Lakers und WM-Bronzemedaillengewinner) ist überzeugt: «Die Konkurrenz ist stark. Es wird eine grossartige Show.»

Besonders freut er sich auch über die Verstärkungsspieler, die General Manager Jan Alston bekannt gab. Jesper Olofsson, PostFinance Top Scorer, wird den Gastgeber Hockey Club Davos ebenso verstärken, wie der finnische Internationale Harri Pesonen. Beide spielen in der National League bei den SCL Tigers. Der dritte Verstärkungsspieler ist Valtteri Filpulla vom Genève-Servette HC. Der finnische Center greift auf eine reiche Erfahrung zurück. In 1’221 NHL-Spielen erzielte er 222 Tore und machte sich vor allem auch als Penaltyspezialist einen Namen. Jan Alston, General Manager des Hockey Club Davos, freut sich: «Es ist immer gut, einen Spieler mit einer so erfolgreichen Karriere und der entsprechenden Erfahrung im Team zu wissen. Ich bin überzeugt, dass das ganze Team von Filpulla, der 2008 mit den Detroit Red Wings den Stanley Cup gewann, profitieren kann.»

Durchatmen bei den Organisatoren

Dank der Bewilligung der Regierung von Graubünden hat Marc Gianola, OK-Präsident des Spengler Cup, seit einigen Tagen Planungssicherheit: «Wir sind unglaublich froh, dass wir den Spengler Cup durchführen können. Denn ohne den Spengler Cup gibt es längerfristig auch keinen Hockey Club Davos.» Noch ist es möglich, beim Eishockeyspektakel zwischen dem 26. und 31. Dezember dabei zu sein.

pd