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Kanton
21.12.2021

Kunstwerk zum Rätoromanischen im Haus der Kantone

v.l.n.r. Donat Caduff, Jon Domenic Parolini, Christian Rathgeb und Roland Mayer
v.l.n.r. Donat Caduff, Jon Domenic Parolini, Christian Rathgeb und Roland Mayer Bild: Felix Peter
Das Kunstwerk «Svizra Rumantscha» von Donat Caduff hängt seit heute dauerhaft im Haus der Kantone in Bern. Die Einweihung ist zugleich der Startschuss für die Wanderschaft der Ausstellung «Rumantsch è…». Diese wird ab dem 12. Januar 2022 im Rathaus in Chur zu sehen sein.

Das Kunstwerk «Svizra Rumantscha» zeigt die Schweiz und ihre Gemeinden. Donat Caduff hat für das Bild die Namen aller rund 2200 Gemeinden auf Rätoromanisch übersetzt. Für die meisten von ihnen gab es bisher keine rätoromanische Bezeichnung.

Symbol für die sprachliche Vielfalt durch das Rätoromanische

Das Kunstwerk soll im Haus der Kantone dauerhaft an die Bedeutung des Rätoromanischen für die sprachliche Vielfalt in der Schweiz erinnern. Der Siebdruck ist 160 Zentimeter breit und 107 Zentimeter hoch und ist eine Leihgabe des Kantons Graubünden.

Die Einweihung des Kunstwerks fand im Beisein vom Regierungsrat Christian Rathgeb, Präsident der Konferenz der Kantonsregierungen (KdK), Regierungsrat Jon Domenic Parolini, KdK-Generalsekretär Roland Mayer sowie Donat Caduff statt. «Ich freue mich riesig! Das Bild von Donat Caduff ist nicht nur schön, sondern es lädt auch zum Nachdenken über sprachliche Vielfalt und die eigene Herkunft ein. Es zeigt ausgezeichnet, dass die rätoromanische Sprachkultur ein wertvolles Erbe der ganzen Schweiz ist», sagte Regierungsrat Rathgeb.

«Die Einweihung des Kunstwerks ist zugleich der Startschuss für die Wanderschaft der Ausstellung «Rumantsch è…». Nach rund drei Monaten im Haus der Kantone wird sie ab dem 12. Januar 2022 bis Anfang März im Rathaus in Chur zu sehen sein.»

Ausstellung macht Halt in Chur

Die Einweihung des Kunstwerks ist zugleich der Startschuss für die Wanderschaft der Ausstellung «Rumantsch è…». Nach rund drei Monaten im Haus der Kantone wird sie ab dem 12. Januar 2022 bis Anfang März im Rathaus in Chur zu sehen sein. Unter www.rumantsch-e.ch finden sich die Angaben zu den Wanderorten. Die Ausstellung kann dort auch online erlebt werden.

Die Wanderausstellung «Rumantsch è…» sensibilisiert in den vier Landessprachen für das Rätoromanische, trägt zur Vernetzung der Rätoromaninnen und Rätoromanen bei und fordert die Besucherinnen und Besucher auf, selbst «Sprache zu säen».

pd