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Food
15.02.2022

Aphrodisierende Wirkung aus der Küche

Der Legende nach ist Aphrodite, die Göttin der Liebe, einer Auster entsprungen.
Der Legende nach ist Aphrodite, die Göttin der Liebe, einer Auster entsprungen. Bild: pixabay
Aphrodite war im antiken Griechenland die Göttin der Liebe, der Schönheit und der sinnlichen Begierde. Auf sie geht die Bezeichnung «Aphrodisiakum» zurück – ein Mittel, das die sinnliche Lust steigern soll. Pünktlich zum Valentinstag haben wir für euch ein paar Lebensmittel herausgesucht, denen eine aphrodisierende Wirkung nachgesagt wird.

Heute ist Valentinstag, der Festtag der Verliebten. Zudem zeigen sich bereits erste Frühlingsboten in Form von Schneeglöckchen, Krokussen, Vogelgezwitscher und Haselpollen. Da kommen mintunter auch die Hormone in Schwung. Wer noch nicht in Frühlingsstimmung ist, kann mit dem richtigen Menu ein wenig nachhelfen. Wir stellen euch fünf aphrodisierende Nahrungsmittel vor.

Frische Austern Bild: pixabay

1. Auster
Sie steht ganz oben auf der Liste, quasi als Königin Libido-Steigerung. In der griechischen Mythologie ist die Liebesgöttin Aphrodite, die den Aphrodisiaka ihren Namen leiht, einer Auster entsprungen. Und nicht nur die alten Griechen, sondern auch der berühmteste Liebhaber der Moderne, Ciacomo Casanova, soll auf die Muschelart geschworen haben. Der Legende nach habe er jeden Tag mindestens 50 davon gegessen – um seine Manneskraft zu stärken. Ob es sich dabei um einen Placebo-Effekt handelt, ausgelöst durch das sinnliche Schlürfen, oder ob ihm vielleicht der hohe Zinkgehalt von Austern geholfen hat, zur erotischen Legende zu werden, darüber schweigt die Geschichtsschreibung. Wissenschaftlich ist die Potenz-fördernde Wirkung von Austern nicht belegt. Aber Zink trägt auch zu zur Bildung von Testosteron bei. Also, wer weiss?

Erntereife Avocados Bild: pixabay

2. Avocado
Sie stammt aus dem Süden Mexicos und ihr ursprünglicher Name in der Nahuatl-Sprache lautete «ahuacatl» – was übersetzt «Hoden» heisst. Nomen est omen – eine gewisse Ähnlichkeit ist nicht von der Hand zu weisen. Ihre anregende Wirkung soll aber auf ihren hohen Gehalt an Vitamin B6 und Vitamin E zurückgehen. Vitamin B6 ist zumindest massgeblich an der Regulierung des Hormonhaushalts beteiligt. Quelle 

Weisse Spargeln Bild: pixabay

3. Spargel
Auch die typische Form des Spargels spricht schon an sich eine sinnliche Sprache. Darüber hinaus enthält die Pflanze viel Zink, ist reich an B-Vitaminen und Mineralstoffen. Die darin enthaltenen Bitterstoffe wirken zudem anregend. Quelle

Ginsengwurzeln Bild: pixabay

4. Ginseng
In Asien gilt die Wurzel als «Königin der Heilpflanzen» und soll das «innere Feuer» wieder entfachen. Vor allem bei Frauen soll sie eine luststeigernde Wirkung entfalten. Sie wirkt sich positiv auf die Durchblutung des Lendenbereichs aus, erhöht die Menge an Sexualhormonen, hebt die Stimmung und fördert die Ausdauer. Quelle 

Safranfäden Bild: pixabay

5. Safran
Im antiken Ägypten und Griechenland wurden dem Safran grosse Heilkräfte zugeschrieben. Zudem sollen die roten Safranfäden die Begierde von Frauen und Männern gleichermassen anstacheln. Das liegt daran, dass Safran sowohl die Durchblutung fördert als auch eine psychoaktive Wirkung entfaltet. Anfang des 19. Jahrhunderts war Safran Bestandteil der sogenannten «Orientalischen Fröhlichkeitspille», die weitum beliebt war. Allerdings ist das Gewürz mit Vorsicht zu geniessen: in grösseren Mengen können Vergiftungserscheinungen auftreten, darunter Kopfschmerzen, Schwindel, Erbrechen und Halluzinationen. Die tödliche Dosis liegt bei Erwachsenen um die 10 bis 20 Gramm – Bei Kindern deutlich darunter. Quelle

vilan24/Franziska Kohler, Redaktion March 24 und Höfe 24