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05.04.2022

Erster Titel der Vereinsgeschichte ist Tatsache

Das Herrenteam feiert den Meistertitel mit einem «riesigen» Pokal.
Das Herrenteam feiert den Meistertitel mit einem «riesigen» Pokal. Bild: zVg
12 Spiele, 12 Siege, 174 erzielte Tore: Das sind die eindrücklichen Zahlen der ersten Saison unseres Herrenteams. Der direkte Aufstieg in die 4. Liga ist die logische Konsequenz der Top-Leistung. Die Saison 2021/2022 lässt sich aber nicht nur für die gute Stimmung auf, sondern auch neben dem Spielfeld als perfekte Geschichte zusammenfassen.

Was sich in den letzten Wochen und Monaten immer deutlicher abzeichnete, wurde am 28. März Tatsache. Das 5.-Liga-Herrenteam feierte nach dem zwölften Sieg im zwölften Spiel den Titel. Mit einem spielfreudigen letzten Meisterschaftsauftritt beendeten die Herren in Blau/Schwarz ihre erste gemeinsame Saison. «Klar wussten wir um die Qualität des Teams. Der Titel kommt auch nicht ganz unerwartet. Dennoch bin ich wahnsinnig stolz, dass unsere Jungs den ersten Titel der Vereinsgeschichte klar machen», meint Panthers-Präsidentin Karin Flury.

Im Schnitt 10:0 als Schlussresultat

Das zu Beginn der Saison formulierte Ziel – eine Saison ohne Punktverlust – konnte ohne Probleme erreicht werden. Der Vollblut-Jasser und Panthers-Captain Roman Flury fasst die Saison wie folgt zusammen: «Ufstieg agsait. Ufstieg gmacht. Differenz null.» Und tatsächlich ist das nicht «meh gschnorred als gjasst». Einzig in Gossau Ende Oktober 2021 schwächelte das Team etwas und entschied dort beide Spiele erst in den Schlussminuten. Über die ganze Saison gesehen resultiert aber im Durchschnitt pro Spiel ein sattes Plus von 10 Toren. Die Powerplay-Ausbeute liegt gar bei 100 Prozent. Am deutlichsten bekam der UHC Kreuzlingen die Zizerser Dominanz zu spüren. Gleich mit 22 zu 4 Toren fertigten die Bündner die Thurgauer ab.
Das Herrenteam feiert den Meistertitel mit einem «riesigen» Pokal.

Alle ziehen am gleichen Strick

Es ist aber nicht nur der sportliche Erfolg, der zur tollen Teamstimmung beitrug. Dank einer grossen Trainingspräsenz und tollen Teamevents neben dem Spielfeld schweisste die Mannschaft über die Saison hinweg immer mehr zusammen. «Besonders unseren Goalies ist an dieser Stelle ein grosses Dankeschön auszurichten. Während der ganzen Saison hatten wir ein, höchstens zwei Trainings ohne zweiten Goalie», sagt Panthers-Trainer Mirco Frepp. Weiter fügt er an: «Auf diesem Niveau ist das echt fanatastisch. Woche für Woche sind dadurch sinnvolle und vor allem unterhaltsame Trainings möglich!»

Entwicklung des Teams ist zukunftsweisend

Frepp ist überzeugt, dass das Team mit der aktuellen Qualität bereits nächste Saison den nächsten Titel einfahren könne. Jetzt sei aber in einem ersten Schritt zu klären, welche Spieler das Team verlassen respektive zum Team hinzustossen werden. «Die Gründer des Teams haben den Spass und ausdrücklich nicht den Erfolg als primäres Langzeitziel definiert», betont Frepp. Egal wohin die Reise hingeht, man werde daher bei der Kaderplanung der Teamstimmung immer besonders Sorge tragen.

Pressedienst