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Trimmis
30.04.2022
30.04.2022 09:31 Uhr

Roman Hug: «Der Föderalismus soll wieder besser gelebt werden»

Bild: Christian Imhof
Der Trimmiser Gemeindepräsident Roman Hug tritt für die SVP als neuer Regierungsrat an. Ob im Wahlkampf oder als Gemeindepräsident, er sei immer viel unterwegs. «Ich gehe an praktisch alle Veranstaltungen in meiner Gemeinde, aber auch überkommunal und regional. Mir ist das wichtig, ich bin gerne unter Leuten.»

«Ich trete an als Regierungsratskandidat an und habe das Rüstzeug als Unternehmer, Politiker und Mensch für jedes Departement.» Trotzdem auf ein einziges sich festlegen zu wollen, sei für Roman Hug schon fast ein wenig anmassend. Den Puls der Bevölkerung zu fühlen, gehöre zur DNA der SVP. Die einzelne Person, vertreten durch die Gemeinden will Hug stärken. «Ich möchte, dass der Föderalismus wieder besser gelebt wird und mehr Kompetenzen vom Kanton den Gemeinden abgibt.» Beispielsweise werde bei der Raumplanung viel zu viel zentralisiert. «Wir rühmen uns immer für unsere dezentrale Besiedlung. Dann müssen wir den einzelnen Gemeinden aber auch die Instrumente geben, dass sie das für sich richtig ausgestalten können.» Der Föderalismus könne über jegliche Themen weitergetrieben werden. «Es kann doch nicht sein, dass in Bern darüber entschieden wird, ob der Wolf im Hinterprättigau oder im Avers ein Problemtier ist.» Kompetenzen, aber auch mehr Verantwortung wolle er den Gemeinden zurückgeben. Warum Roman Hug wohl nicht als Politiker irgendwann in Pension gehen wird, wo er sich innerhalb der SVP sieht, welchen Einfluss sein Unternehmertum auf die politische Rolle hat und vieles mehr gibt’s hier im ganzen Interview.

Christian Imhof