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Tavolata – LandquartKulturEN an einem Tisch

Die Gastgeberländer, Gäste und LandquartKultur haben gemeinsam über den Tellerrand von zwölf Nationen geschaut.
Die Gastgeberländer, Gäste und LandquartKultur haben gemeinsam über den Tellerrand von zwölf Nationen geschaut. Bild: Ladina Gisep Bachmann
Ein sonniger Samstag Ende Juni. Am Morgen war es noch ruhig auf dem Waldcamping in der Ganda in Landquart. Einige Camper tranken gemütlich ihren Kaffee, ein paar Helfer des Campings flitzten in ihren grünen T-Shirts herum, und der Vorstand von LandquartKultur machte sich an die letzten Vorbereitungen dieses grossen Events.

Der Verein LandquartKultur konnte nicht ahnen, dass in wenigen Stunden hunderte Fein-schmecker:innen sich im gemütlichen Bereich des Campings aufhalten werden. Auch wusste dieser nicht, wie toll diese von den Nationen bereitgestellten Menüs aussehen und vor allem, wie fein die dargebotenen Speisen und Getränke schmecken werden. Nein, er hatte von dem tollen Begegnungsfest, das ihm bevorstand, keine Ahnung.

Bild: Ladina Gisep Bachmann

Am Nachmittag trudelten die ersten «Gastronomen» ein. Tibet begann, die Momos zu füllen und formen. Kurdistan traf mit der traditionellen Vorspeise «Dokliu» – eine Reissuppe mit Yoghurt und Kräutern – ein und richtete sich am Stand ein. Norddeutschland breitete die Fischbrötchen-Zutaten aus und die Schweiz bereitete sich aufs Maluns bräteln vor.

Kurz vor 16 Uhr waren dann auch alle bereit. Bereit für die Besucherströme, die eintrafen. Bereit, für die hungrigen und neugierigen Münder, die gestopft werden wollten. Bereit, mit allen zusammen einen unvergesslichen Tavolata-Anlass zu feiern.

Bild: Ladina Gisep Bachmann

So ganz nebenbei erfuhren der Verein und die Gäste, dass Eritrea grüne Kaffeebohnen kauft und den Kaffee selber röstet. Oder Norddeutschland erklärte den Unterschied zwischen Hering und Matjes (jung und etwas älter). Alle Teilnehmer wissen jetzt, wie ein Pisco Sour hergestellt wird, oder haben den Unterschied zwischen eritreischem und türkischem Kaffee geschmeckt.

Bild: Ladina Gisep Bachmann

Rund 400 Gäste durften durch die zwölf Nationen und den Waldcamping Landquart bewirtet werden. Ein kunterbuntes Treiben herrschte bis in die Dämmerung hinein. Bis fast alle Stände keine Portionen mehr anbieten konnten.

Bild: Ladina Gisep Bachmann

Alle genossen einen weit gereisten Samstag. Denn es kam so, dass man nach dem Apéro in Italien einen kleinen türkischen Kaffee genoss, dann wieder nach Ghana reiste, um Yallof, Yams und Gizzard zu geniessen, und sich dann einen Pisco Sour in Peru genehmigte.

Ein riesengrosser Dank geht an die Köch:innen, die Musiker:innen, die durch die Welt mitreisten, und dem Waldcamping Landquart, der alle willkommen hiess.

Weitere Bilder von diesem unvergesslichen Anlass können auf der Website www.landquartkultur.ch angeschaut werden.

LandquartKultur