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Auto & Mobil
29.07.2022

Graubünden Ferien und Mobility machen Gäste und Einheimische nachhaltig mobil

Bild: Mobility
Graubünden Ferien und Mobility setzen auf nachhaltigeres Reisen: Entlang des Alpine Circle werden in einem ersten Schritt fünf neue mit dem öffentlichen Verkehr erreichbare Elektro-Carsharing-Standorte geschaffen. Diese Initiative ist Teil des Projekts «Graubünden nachhaltig mobil», mit dem Graubünden Ferien das steigende Bedürfnis nach sauberer Mobilität in den Ferien erfüllen will. Das Projekt wird vom Kanton Graubünden im Rahmen des «Green Deal» unterstützt.

Die touristische Marketingorganisation Graubünden Ferien und die Mobility Genossenschaft verstärken ihre Zusammenarbeit. Schon heute können auf Reisen durch Graubünden Mobility-Autos in Kombination mit dem öffentlichen Verkehr genutzt werden. Nun wird das Angebot unter der Leitung von Graubünden Ferien im Rahmen des Projekts «Graubünden nachhaltig mobil» um fünf neue elektrifizierte Mobility-Standorte auf dem Alpine Circle erweitert. Wichtige Partner dieses Projekts sind neben Mobility PLUG’N ROLL (powered by Repower), die das Ladenetz für Elektro-Fahrzeuge in Graubünden laufend ausbauen, und die Bündner Hoteliers, welche angefragt werden, Stellplätze für die Mobility-Elektroautos zur Verfügung zu stellen.

Vom Kanton gefördert

Dem Projekt kommt ein namhafter Förderbeitrag des Kantons zu, dank dessen die neuen elektrifizierten Mobility-Standorte entlang der «Alpine Circle»-Routen umgesetzt werden können. Der Alpine Circle verbindet die beliebtesten Ausflugsziele Graubündens zu spannenden alpinen Rundreisen. Die zusätzlichen Stellplätze für die Mobility-Elektroautos werden alle bei Hotels und in der Nähe eines Bahnhofs der Rhätischen Bahn oder an einer PostAuto-Haltestelle sein, so dass sie mit dem öffentlichen Verkehr gut erreichbar sind.

Ein Gewinn für alle

Das Projekt ist für sämtliche Beteiligten ein Gewinn. Graubünden Ferien will mit dem Alpine Circle neue Gäste für Touring-Reisen gewinnen und Angebote mit kombinierter Mobilität machen Rundreisen noch attraktiver und flexibler. Mobility kann sein Carsharing-Netz in Graubünden erweitern und investiert in elektrifizierte Standorte und in die Produktentwicklung. PLUG’N ROLL (powered by Repower) gewinnt durch das Projekt eine bessere Auslastung ihres Ladenetzes für Elektro-Fahrzeuge und zusätzliche Wertschöpfung. E-Tourenanbieter, wie «Hangloose», profitieren von der neuen E-Infrastruktur und können dadurch neue nachhaltigere Angebote lancieren. Die Beherbergungsbranche leistet einen wichtigen Beitrag, indem sie Stellplätze für Mobility-Elektroautos anbieten und ihren Gästen ein durch Mobility speziell für Touristen entwickeltes Hotelprodukt offerieren kann. Der Kanton setzt mit dem «Aktionsplan Green Deal für Graubünden» Massnahmen für den Klimaschutz um, wovon der kantonale Förderbeitrag ein Teil davon ist.

Ein Angebot für Gäste, Ein- und Zweitheimische

Übernachtungsgäste, aber auch Ein- und Zweitheimische, werden spezielle Carsharing-Angebote nutzen können. «So entstehen aus dem Tourismus innovative Produkte für eine nachhaltigere Mobilität, von denen alle profitieren», sagt Patrick Dreher, Direktor Innovation und Erlebnisentwicklung von Graubünden Ferien. Je grösser die Nachfrage im Projektzeitraum bis Ende 2023 ausfällt, umso grösser stehen die Chancen für einen weiteren Ausbau. Ein Ziel ist, dass Graubünden als erster Kanton über ein flächendeckendes E-Carsharing-Netz verfügt mit Strom aus einheimischer Wasserkraft.

Informationen zum Alpine Circle: www.alpinecircle.ch

Reisebericht: www.mobility.ch/de/magazin/lifestyle/mit-zug-und-mobility-in-die-ferien

E-Motorradtour «the outrider» von «Hangloose»: www.theoutrider.ch

Ladenetz PLUG’N ROLL (powered by Repower): https://plugnroll.com/elektroautofahrer/ladenetz

Graubünden nachhaltig mobil

Das Projekt «Graubünden nachhaltig mobil» hat zum Ziel, eine kombinierte Mobilität aus öffentlichem Verkehr und E-Carsharing zu entwickeln und bei den Feriengästen und Einheimischen zu etablieren. Die Anreise und Mobilität vor Ort soll, wenn immer möglich, mit dem öffentlichen Verkehr erfolgen. Für Fahrten mit Zielen, die nicht oder nur schwer mit dem öffentlichen Verkehr erreichbar sind, können Feriengäste vor Ort Elektro-Autos mieten. Mit diesem Angebot soll es gelingen, dass lange Strecken (insbesondere die Anreise) auf den öffentlichen Verkehr verlagert und nur kurze Strecken mit dem Auto zurückgelegt werden. Zudem zeigen Modellrechnungen, dass ein Carsharing-Fahrzeug im Schnitt zehn Autos ersetzen kann. Beides zusammen führt dazu, dass der Verbrauch von fossilen Treibstoffen abnimmt und die Mobilitätsbedürfnisse insgesamt nachhaltiger und mit weniger CO2-Ausstoss gedeckt werden können. In Graubünden braucht es zum Erfolg dieses Vorhabens ein flächendeckendes Lade- und E-Carsharing-Netz und die entsprechende Vermarktung.

Pressedienst