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Sieg von Martin Lustenberger am Madrisa Trail

Am Madrisa Trail kämpften die Läuferinnen und Läufer um die  Schweizer Meistertitel.
Am Madrisa Trail kämpften die Läuferinnen und Läufer um die Schweizer Meistertitel. Bild: zVg
Der Krienser Martin Lustenberger gewann überlegen die Schweizer Meisterschaften im Trail Running im Rahmen des Madrisa Trails über 54 km (6:11:56 Std.) mit rund zehn Minuten Vorsprung auf Raphael Sprenger (TG Hütten) und Christian Leu (LG Seeland).

Start und Ziel waren in Klosters. Die Strecke umfasste anspruchsvolle und atemberaubende 4020 Höhenmeter. Lokalmatador und Mitfavorit Nico Dalcolmo wurde Fünfter. Welch eine Überraschung: Der Sieger Martin Lustenberger freute sich mehr über den Sieg am Madrisa Trail als über den Gewinn des Schweizer Meister Titels. Er würdigte damit den herausragenden Stellenwert des Events in den Bündner Bergen, der auch die «Perle des Trailrunnings» genannt wird, auf besondere Weise. «Technisch der schwierigste Lauf» Schweizer Meister könne er immer mal wieder werden, aber dieser Sieg am Madrisa Trail war ihm wichtiger. Denn der T54 hat es wirklich in sich. Er ist landschaftlich einmalig, aber auch «technisch der schwierigste Lauf in der Schweiz, darum bin ich mit dem Sieg ganz besonders zufrieden», so zollte Martin Lustenberger dem Madrisa Trail seinen Respekt. Die abwechslungsreiche, attraktive Strecke führte über viele Höhepunkte wie das Jägglisch Horn, das St. Antönier Joch und das Rätschenhorn, sodass die Läuferinnen und Läufer ständig gefordert waren. Schweizer Meisterin wurde die dreifache Mutter Sara Escobar Carron (Ravoire VS) als Zweite hinter der Deutschen Lena Glasbrenner. Die T54-Strecken der Männer und Frauen gehörten neben den Schweizer Meisterschaften zudem zu den WM-Selektionsrennen von Swiss Athletics für die WM im November in Thailand.

Bild: zVg

Frauen-Power

Für eine Überraschung sorgte die Deutsche Franziska Althaus über die kürzere Distanz T24. Althaus war fast drei Minuten schneller im Ziel als der beste Läufer! Eine weitere sehr souveräne Leistung bot hier die Davoserin Jasmin Nunige, sie konnte sich als Vierte in den Top 5 der Gesamtrangliste (inklusive Männer) platzieren.

Bild: zVg
Pressedienst