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Gesundheit
02.10.2022

Eine Ode an den Schweizer Käse

Käse verbindet Herkunft mit Handwerk, Qualität, Tradition, aber auch Innovation.
Käse verbindet Herkunft mit Handwerk, Qualität, Tradition, aber auch Innovation. Bild: zVg
Es wird begutachtet, gerochen und vor allem geschmeckt: Für die Auszeichnung der besten Schweizer Käse verkosten 150 Jurorinnen und Juroren aus der Schweiz, aus Europa und aus Übersee über tausend verschiedene Käseprodukte. Mit Attributen wie «fruchtig», «blumig», «würzig», aber auch «braun» oder «pflanzlich» wird das sensorische Erlebnis umschrieben.

Im Rahmen der Swiss Cheese Awards werden dieses Jahr zum zwölften Mal die besten Schweizer Käse verkostet und gekürt. Eine international besetzte Jury degustiert sich in Le Châble im Val de ­Bagnes im Kanton Wallis über zwei Tage durch alle eingesendeten ­Produkte und zeichnet anschliessend die besten Produkte ihrer Kategorie aus. An den Swiss Cheese Awards zeigt sich eindrücklich, wie gross die Vielfalt von Schweizer Käse und das hohe Qualitätsbewusstsein der Produ­zentinnen und Produzenten hierzulande sind: 1064 traditionelle und neue Schweizer Käsespezialitäten von über 300 Käserinnen und Käsern wurden eingesendet – ein neuer Teilnahmerekord!

Neben den grossen und bekannten Schweizer Käsesorten sind in diesem Jahr zum ersten Mal auch Schaf- und Ziegenkäse in je einer eigenen Kategorie zum Wettbewerb zugelassen. Die verschiedenen Käsespezialitäten stammen aus kleinen Familienbetrieben, von der Alp oder auch aus grossen Käsereien. Die Käseprodukte werden in gesamthaft 32 Kategorien eingeteilt und von kleinen Jurygruppen in Aussehen und Lochung, Textur sowie Geschmack und Aroma bewertet.

Von tierisch bis milchig, von würzig bis fruchtig oder gar blumig, sind daher nur wenige Attribute, die den Schweizer Käsespezialitäten schlussendlich attestiert werden. An den verschiedenen Verkostungsstationen wurde teilweise angeregt diskutiert: Ist der Käse für seine Kategorie typisch? Welche Milchnoten sind herauszuschmecken – Rahm oder Butter? Schmeckt das Würzaroma eher nach Nelken oder doch nach Muskatnuss? Für die Auszeichnungen werden nämlich detaillierte Beschreibungen verlangt. 

Pressedienst