Nach 12 Jahren tritt Marianne Flury-Lietha als Gemeindepräsidentin von Fideris zurück. Wie haben Sie die Zusammenarbeit mit ihr erlebt?
Durch ihre grosse Erfahrung und die sehr weitreichenden Verbindungen war sie in allen Angelegenheiten eine kompetente Anlaufstelle für Fragen und Anliegen. Mit ihrer sehr umgänglichen Art und einem freundschaftlichen Führungsstil war die Zusammenarbeit sehr angenehm und auch lehrreich.
Was läuft in Fideris schon sehr gut?
Es gibt einen sehr guten Zusammenhalt im Dorf. Die Bevölkerung ist offen für innovative Ideen und auch bereit sich in der Ausführung daran zu beteiligen.
Wo gibt es in der Gemeinde noch Luft nach oben?
Es gibt einige Bereiche, in denen noch viel Potenzial liegt. Zum Beispiel im Tourismus oder in der Entwicklung von Industrie und Gewerbe.
Warum sollte die Bevölkerung genau Sie an die Spitze von Fideris wählen?
Ich glaube, dass ich die positiven Entwicklungen und Projekte der letzten Jahre weiterführen kann.
Was gefällt Ihnen an Fideris ganz besonders?
An einem wunderschönen Ort wohnen, leben und sein.
Im vergehenden Jahr war der Schulverband Fideris Furna Jenaz Schiers in aller Munde, da Schiers an einem Austritt Interesse bekundete. Wie haben Sie das Thema mitverfolgt?
Ich finde es grundsätzlich schade, dass es nicht möglich gewesen ist, die Differenzen intern zu klären. Dass Schiers sich für den Verbleib im Verband entschieden hat, hat mich sehr gefreut. Ich hoffe, dass nun wieder Ruhe einkehrt und man sich auf die Kernaufgaben konzentrieren kann.
Werden Sie auch wie Frau Flury bei einer allfälligen Wahl den Schulverband präsidieren?
Dazu kann ich keine Angaben machen.
Welche Lösung sehen Sie für den ungleichen Kostenschlüssel, der immer wieder Thema ist?
Bei einer allfälligen Wahl werden wir uns dieser Angelegenheit ausführlich widmen und gute Lösungen für die Zukunft suchen.