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Kultur
05.11.2022

Hallo liebe Eltern: Nicht alles gleich online stellen

Bild: Facebook
Ein Post auf einer Internet-Plattform zieht weite Kreise: Ein Paar soll in Lachen versucht haben, Kinder ins Auto zu locken. Gab es mehrere solcher Vorfälle?

Es ist eine Horror-Vorstellung für viele Eltern: Ihr Kind könnte in ein Auto steigen und entführt werden. Entsteht auch nur ein leiser Verdacht, so was könnte passiert sein, geht die Post ab. Im virtuellen Sinn. Die Meldung geht sofort online und wird geteilt. Die nächste Person fügt beim Teilen noch eigene Erfahrungen dazu, und schon entsteht daraus eine grössere Meldung. «Achtung!!» war gestern auf einer sozialen Plattform zu lesen. Und dann die Mitteilung, dass ein Ehepaar in Lachen/Galgenen zwei Kinder angesprochen haben soll (siehe Bild). Wenig später bestätigte eine weitere Person,
Ähnliches «von Lachen bis Wollerau bis Wollishofen» gehört zu haben, die «Polizei hat mehrere Vorfälle bestätigt».

Ominöses rotes Auto

Tatsächlich bei der Polizei gemeldet wurde jedoch ein Vorfall, wie Pascal Simmen von der Kantonspolizei Schwyz auf Anfrage sagt. Ereignet hatte sich dieser aber schon am vergangenen Freitag in der Äusseren Haab in Lachen. Dabei handelt es sich um zwei Kinder, eines in der 1. Klasse, eines im Kindergarten, welche von einem Ehepaar in einem roten Auto gefragt worden seien, ob sie mitfahren möchten.

Bei allem Verständnis um viel Aufregung: Betroffene Eltern sollten die Polizei sofort informieren. Polizei zuerst, online (vielleicht) später. 

 

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Den ganzen Artikel findest du im «March Anzeiger» und «Höfner Volksblatt» vom 2.11. 2022. Noch kein Abo? Klicke hier

Johanna Mächler March24&Höfe24