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18.11.2022
18.11.2022 08:07 Uhr

Computer statt Fülli, Werkplatz-Rundgang statt Pausenplatz – Nationaler Zukunftstag bei der Ems-Chemie!

Die Ems-Chemie blickt auf ein schwieriges erstes Halbjahr 2022 zurück. (Achivbild)
Die Ems-Chemie blickt auf ein schwieriges erstes Halbjahr 2022 zurück. (Achivbild) Bild: KEYSTONE/GIAN EHRENZELLER
Am «Nationalen Zukunftstag» bei der EMS-CHEMIE durften rund 50 neugierige Kinder und Jugendliche den Arbeitsplatz ihrer Eltern kennenlernen. Bei der EMS-CHEMIE erlebten sie begeisterte Momente im Fotostudio, mit dem Gabelstapler, mit der Feuerwehr oder in der mechanischen Werkstatt.

«Kunststoff produziara…» «Öppis mit Metall macha…» «Forscher werda…» so hiess es am «Nationalen Zukunftstag» bei EMS-CHEMIE, als die Schülerinnen und Schüler nach ihren Zukunftsplänen gefragt wurden. Am Donnerstagmorgen war es wieder soweit: Rund 50 Kinder, Patenkinder, Verwandte und Bekannte von EMS-Mitarbeitern begleiteten diese an deren Arbeitsplatz. Dadurch sollen die Jugendlichen nicht nur besser verstehen, was ihre Eltern und Bekannten so "bim Schaffa" machen, sondern ihnen auch die Berufswelt näher bringen und sie bei ihrer Ausbil-dungs- und Berufswahl unterstützen. 

EMS-Luft schnuppern 

So durften die «EMS-Kids» am Vormittag – ganz individuell – Arbeitsplätze besuchen und den EMSern bei ihrem beruflichen Alltag über die Schulter schauen. Sofia Schmid etwa konnte ihren Vater Federico bei seiner Tätigkeit als Anlagen- und Apparatebauer begleiten. Stolz erklärte sie schon nach wenigen Minuten mit Schweissmaske, Schweissstab und Brenner, worauf man beim Schweissen achten muss: «Wichtig ist eine ruhig Hand und volle Konzentration, damit es eine schöne und sichere Schweissnaht gibt…». 

Die 40 Meter hohen Hochregallager der EMS-Logistik haben es Iara Scarpatetti angetan: Sie durfte unter fachkundiger Anleitung ihres Vaters Roger mit dem Stapler ein Palett voller EMS-Kunststoff aufs Förderband heben, bevor es vollautomatisch im Hochregallager verschwand. «Staplerfahren ist mega – da braucht es Geschicklichkeit und ein gutes Auge, denn die Stapler flitzen wie die Bienen durch die Versandhalle…», schwärmt Lara. 

Oder Joachim Maigut, Leiter Umweltschutz und Sicherheit bei EMS-CHEMIE, zeigte seiner Tochter Elena die brandneue Autodrehleiter, mit der die EMS-Feuerwehr sogar aufs Dach des Hochregallagers kommt. «Wenn ich mal bei EMS-CHEMIE arbeite, will ich unbedingt auch in die Feuerwehr», berichtet Elena stolz. 

Die Vielfalt der EMS-Berufe kennenlernen 

Am Nachmittag konnten die Mädchen und Jungen auf einem kurzweiligen Posten-rundgang 8 der 17 verschiedenen EMS-Lehrberufe kennenlernen und gleich «erste praktische Arbeitserfahrungen» sammeln. Im Labor etwa wurde ein «Slimy» zusam-mengemischt. Als junge Polymechaniker durften sie mit der CNC-Drehmaschine einen eigenen Schlüsselanhänger aus Aluminium fertigen. Im Technikum lernten die «EMS-Kids», wie sie als Kunststofftechnologen Kunststoff-Teile mit der Spritzgussmaschine herstellen können – zum Beispiel den «EMS-Surrli», ein ganz besonderer Kreisel in jeder beliebigen Farbe. Und wenn die Kinder gut zuhörten, konnten sie auch die Fragen zu jedem Beruf richtig beantworten und am Schluss das «geheime Lösungswort» für einen kleinen Preis herausfinden. 

In Kontakt mit der Zukunft 

Zum Abschluss schlürften die Zukunftskinder an der «Zukunfts-Bar» erfrischende Getränke und knabberten kleine Snacks – sie hatten natürlich viel zu erzählen. Manch einer oder eine unter ihnen ist sogar schon sicher, was er oder sie später werden will. EMS unterstützt die Kinder in ihrer schulischen und beruflichen Entwick-lung auf vielfältige Weise. Neben dem Zukunftstag bietet EMS Ferienpass- Aktivitäten, MINT-Camps, Laborbesuche für Schulklassen, das EMS-Science-Center EMSORAMA oder Berufsmessen an, um die Faszination der Jugendlichen für natur-wissenschaftlich-technische Berufe zu wecken. Und jedes Jahr starten rund 40 Lernende erneut ihre Lehre bei EMS. EMS bildet derzeit in 17 verschiedenen Lehrberufen rund 140 eigene Lernenden aus und ist damit der grösste und bedeutendste Lehrbetrieb von Graubünden. 

Pressedienst