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Ein Kulturpreis schafft es bis hinter den Mond, links

Bild: Archiv P&H
Bereits im vergangenen Februar wurde bekannt, dass die Kulturgruppe St. Antönien den Anerkennungspreis für ihr kulturelles Schaffen im Tal erhält (P&H berichtete).

Eine feierliche Übergabe war im Juni geplant und St. Antönien bestellte schon den Champagner für ein Dorffest. Schliesslich schaffte es noch nie ein Verein im Prättigau, einen solchen Preis in seinem Trophäenschrank zu präsentieren, mit der Ausstellung «Vehlandschaften», wie auch den Veranstaltungen mit den Walsern, ob auf Ski oder im Sommer, vom Wettheinznen bis zur «Ländlerwienacht» vor genau 20 Jahren. All dies führte zur grossen Ehre, die dem Verein im 2020 widerfuhr. Und dann kam Corona und alles wurde verschoben oder abgesagt. Die Preisverleihung fand schliesslich im November unter strengen Covidmassnahmen statt. Jann Flütsch, Gründungsmitglied und Präsident der Kulturgruppe St.Antönien seit 1992, durfte das Zertifikat und den Check von Regierungsrat Parolini in Empfang nehmen und die Freude war auch mit Maske bei seiner Dankesrede nicht zu übersehen. «Weil es aber unter den gegebenen Umständen immer noch nicht möglich ist, eine würdige Feier abzuhalten, investieren wir das Geld in das neue Projekt ‹Leben mit Lawinen› und üben uns in Geduld», so der Präsident. Vielleicht lässt sich die Eröffnung der neuen Ausstellung mit der Feier des Preises verbinden oder wie es Köbi Gantenbein, Präsident der Kantonalen Kultur-Kommission, bei der Verleihung des Preises sagte, folgt auf das St. Antönier-Häss ein Männer-Häss. Die Ideen gehen noch nicht aus und die Kulturgruppe St.Antönien ist motiviert genug für weitere «Grosstaten».

pd