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Einführung in das Loipenrettungskonzept

Schneemobil mit Rettungsschlitten für die Bodenrettung auf dem Loipennetz Klosters. Bild: C. Gut Klucker
Vergangene Woche führten die Loipenverantwortlichen Daniel Klucker und Markus Mathis, die Rettungs- sanitäter, Transportsanitäter und Transporthelfer der Flury Stiftung Schiers in das neue Rettungskonzept «Loipe Klosters» ein. Werner Putzi, Leiter Werkhof, hatte das Rettungskonzept ausgearbeitet.

«Orte, die der Organisation ‹Loipe Schweiz› angegliedert sind, verfügen über Bodenrettungskonzepte. Klosters ist kein Mitglied, weil wir keine Loipenpässe verkaufen», so Werner Putzi. Als ehemaliger Leiter Loipenunterhalt Davos ist er mit der Bodenrettung bestens vertraut. Das Spital Davos hat ein eigenes Rettungsfahrzeug. «Es war mir ein Anliegen, ein solches Konzept auch für Klosters zu organisieren», erläuterte er. Der Langlaufsport nehme tendenziell zu und so müsse auch mit mehr Unfällen gerechnet werden. Bis jetzt war die Rettung nicht organisiert. Bei einem Zwischenfall wurde der Parsenn Rettungsdienst oder die Rega informiert. Dies sei nicht optimal, weil die Rettungskräfte nicht mit dem Loipennetz vertraut sind. «Zusammen mit der Gemeinde suchten wir einen Partner und wurden mit der Flury Stiftung, die im Winter auch im Altersheim Klosters stationiert ist, fündig», führte Putzi aus. An 13 verschiedenen Standorten sind Rettungstafeln mit Koordinatenangaben und Notfallnummern platziert, die den Rettern eine schnelle Bergung ermöglichen. Der moderne Rettungsschlitten, der an ein Schneemobil angehängt wird, hat eine ausziehbare Bahre, welche direkt in das Ambulanz-Auto verladen werden kann. Der Einführungskurs für die Retter umfasste einen Überblick über die Standorte der Rettungskoordinaten, das Abfahren der Loipe mit Augenmerk auf die neuralgischen Punkte, sowie das Inspizieren des Rettungsschlittens. Dass es beim Rettungsablauf mit dem Schneemobil einiges zu beachten gibt, und das Fahren kein Kinderspiel ist, erfuhr das Rettungsteam in der Praxis gleich selber. Als nächste Massnahme werden noch die Standorte der Defibrillatoren markiert.

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